Mit Einstein im Fahrstuhl – Physik genial erklärt

Jürgen Teichmann
Mit Einstein im Fahrstuhl – Physik genial erklärt

(sfbentry)
Arena Verlag, Würzburg
1. Auflage: 06/2008
in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum, München
HC, Kinder-/Jugendbuch, Sachbuch, Natur & Technik
ISBN 978-3-401-06043-9
Titelgestaltung und Illustrationen im Innenteil von Thilo Krapp

www.arena-verlag.de
www.deutsches-museum.de/
www.gn.geschichte.uni-muenchen.de/personen/mitarbeiter/teichmann/ index.html
www.thilo-krapp.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Von Albert Einstein hat jedes Kind schon gehört: Der Name ist ein Synonym für Wissenschaften – für Physik – schlechthin. Wer möchte nicht mehr über ihn und seine Theorien und Entdeckungen erfahren …, wenn doch nur nicht alles so schrecklich kompliziert wäre, schließlich ist nicht jeder wie er ein Genie. Oder kann man seine Forschungen vielleicht doch anschaulich und so erklären, dass bereits Schulkinder die Ausführungen verstehen? Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Teichmann, Leitender Museumsdirektor a. D. Abteilung ‚Programme‘ im Deutschen Museum und Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Physik, macht es „Mit Einstein im Fahrstuhl“ möglich.

Der Autor lädt junge Leser zu Gedankenexperimenten ein und beschreibt in mehreren Kapiteln, die ihrerseits nach Stichworten und Fragen unterteilt sind, physikalische Phänomene, an denen bereits im Sachkundeunterricht der Grundschule und verstärkt in den Physikstunden an den weiterführenden Schulen gerührt wird. Toll, wenn man dann schon vieles weiß, man die Erläuterungen des Lehrers leichter versteht oder gar mit eigenem Wissen brillieren kann!

Beispielsweise wird erklärt, ab wann und warum ein Körper beim Kippen umfällt, wie Hebel helfen, schwere Lasten zu heben, was man sich unter Kraft und Gegenkraft vorzustellen hat, wie aus Rollen, Ketten und Kurbeln der Flaschenzug entwickelt wurde, wie sich die Rotation der Erde nachweisen lässt, dass Raum und Zeit ‚krumm‘ sind, was man unter dunkler Materie und dunkler Energie versteht u. v. m.

Dabei verweist der Autor auch immer wieder auf die entsprechenden Experimente hin, die man als Besucher des Deutschen Museums selber ausführen kann, oder er beschreibt Versuche, die sich mit häuslichen Mitteln realisieren lassen. Anschauliche Illustrationen und Kästchen mit speziellen Hinweisen und (Gedanken-) Experimenten lockern die Texte auf. Im Anhang findet man die Lösungen zu den „Tüftelfragen“ und ein Glossar, das wichtige Begriffe kurz erklärt.

Obwohl der Band an ein junges Publikum adressiert ist, ist sein Inhalt sehr anspruchsvoll. Kinder und Jugendliche, die bloß an der Spielkonsole hocken und nichts anderes kennen als die diversen Baller-Games, dürften von dieser Lektüre überfordert sein. Sie wendet sich an vielseitig interessierte Leser, die einen großen Wissenshunger mitbringen und sich auch nicht von komplizierteren Theorien und Erläuterungen gleich abschrecken lassen. Der ansprechend gestaltete, sehr informative Titel eignet sich für Kinder, die wenigstens 12 Jahre alt sind, eventuell mit elterlicher Unterstützung, und als begleitendes Unterrichtsmaterial.

Copyright © 2011 by Irene Salzmann (IS)

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