Norden ist, wo oben ist

Rüdiger Bertram
Norden ist, wo oben ist

Ravensburger Buchverlag
ISBN 978-3-473-36865-5
Kinderbuch
Erschienen: Mai 2013
Umschlagbild und Vignetten: Constanze Spengler
Hardcover, 192 Seiten
Altersempfehlung ab 10 Jahren

www.ravensburger.de

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Der Autor:

Rüdiger Bertram wurde am letzten Maitag 1967 in Ratingen geboren und lebt seit seinem Studium mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Köln, wo er Drehbücher für Komödien und vor allem Kinder- und Jugendbücher schreibt. In seinen Büchern will er „gute Geschichten erzählen. Nicht mehr. Nicht weniger.“

Das Buch:

Philipp sitzt in einer Autobahnraststätte und soll sich entscheiden, ob er mit seinem Vater oder mit seiner Mutter in den Urlaub fliegt. Es soll nach Indonesien oder Florida gehen, aber Philipp hat einen ganz anderen Plan. Er bleibt einfach zu Hause, denn auf seine getrennt lebenden Eltern, die nicht mehr miteinander reden und nur noch über Anwälte kommunizieren, hat er überhaupt keine Lust. Und er weiß auch schon, wie er das anstellen wird. Während sein Plan aufzugehen scheint, macht Philipp die Bekanntschaft von Mel, einem jungen Mädchen, das auch keine Lust hat, an der Ferienfreizeit teilzunehmen zu der es angemeldet ist. Aus einer Unterhaltung der beiden wird mehr und aus einer Lüge von Philipp werden zwei und drei und so weiter und schon befindet sich Philip wieder zu Hause in der großen väterlichen Villa und in seiner Begleitung befindet sich Mel. Das Mädchen glaubt mit Philipp in das Haus von Fremden eingebrochen zu sein, die sich in Urlaub befinden.

„Norden ist, wo oben ist“ ist eine herrliche Geschichte über zwei Kinder im Alter von ca. 11 – 12 Jahren, die gemeinsam abenteuerliche Ferien miteinander verbringen. Die Geschichte thematisiert Freundschaft, arm und reich, zwischenmenschliche Beziehungen und vor allen Dingen auch die Auswirkungen von Lügen. Mel hat lauter verrückte Ideen im Kopf und während Philipp eigentlich zunächst wesentlich vernünftiger wirkt, lässt er sich von ihr zu vielerlei Unsinn überreden. Außerdem ist da ja noch die Lüge, die Philipp Mel zu Beginn aufgetischt hat und diese wird immer größer und größer.

Diese Geschichte ist locker und leicht geschrieben und hat auch mir wirklich gut gefallen. Noch mehr werden aber sicher Kinder mit den Ideen von Mel und Philipp anfangen können. Eine Erfahrung fürs Leben ist diese Reise der Kinder in jedem Fall.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

… und das meint Yannick, 12 Jahre zum Buch:

In dieser Geschichte gehen ein Junge und ein Mädchen unfreiwillig auf Reisen. Eigentlich wollen sie ja die Ferien nur ohne die Eltern, oder anders als die Eltern es wollen, verbringen, aber dann lernen sie sich gegenseitig kennen und müssen schließlich flüchten. Mit einem Boot reisen sie nach oben oder besser gesagt nach Norden, denn dort wollen sie den Bruder des Mädchens treffen. Die Reise dauert lange und ist auch schwierig.

Ich habe bei dieser Geschichte viel gelacht, denn das Mädchen Mel hat oft ganz verrückte Ideen und versteht auch gar nicht alles was ihr der Junge so erzählt. Dennoch haben sie zusammen Spaß. Manchmal machen sie auch Dinge, die ich mich niemals trauen würde. Ich darf gar nicht daran denken, was sie alles kaputt gemacht haben und wie viel Geld und tolle Dinge sie weggeworfen, verloren und zerstört haben. Leider gehen am Ende nicht alle Wünsche in Erfüllung, aber das ist ja verständlich, aber auch schade.

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