Ostrich Boys

Keith Gray
Ostrich Boys

Rotfuchs rororo Verlag
ISBN 978-3-499-21532-2
Jugendbuch
1.Auflage 01.11.2010
Übersetzung: Uwe-Michael Gutzschhahn
Umfang: 320 Seiten, Paperback

www.rowohlt.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zum Autor:

Der Brite Keith Gray hat zahlreiche preisgekrönte Jugendbücher geschrieben, die sich vor allem an Jungen richten. «Ostrich boys», für die Zielgruppe ab 13 Jahre und älter, ist eine wunderbare Mischung aus Humor und Tragik und wurde bereits für den Teenage Book of he Year Award, den Costa ChildrenŽs Book Award und die Carnegie Medal nominiert.

«Ostrich» = Strauß; schnell laufenden flugunfähiger Vogel, der in misslicher Lage den Kopf in den Sand steckt.

Zur Handlung:

Ross, der beste Freund von Kenny, Sim und Blake ist tot. Er hat einen scheinbaren Verkehrsunfall nicht überlebt. Die Gedenkfeier ist für die Freunde eine Katastrophe und so beschließen sie, die Urne mit Ross Asche zu entwenden und ihm einen viel würdigeren Abschied im kleinen Dorf „Ross“ in Schottland zu ermöglichen, denn zu diesen gleichnamigen Ort wollte Ross schon immer einmal. Für ihren verstorbenen Freund nehmen sie den Ärger um die gekidnappte Urne auf sich und begeben sich somit auf den Weg nach Schottland.

Doch schon bald scheint es nicht mehr ganz so einfach und unbeschwert, die Reise zu bewältigen: Kenny vergisst seinen Rucksack mit allem Geld und Fahrkarte im ersten Zug und hierdurch sind sie gezwungen nach anderen Möglichkeiten zu suchen, ihre Reise mit anderen Mitteln fortzusetzen. Eine sehr abenteuerliche Weiterreise ist daher vorprogrammiert, die auch ihre Freundschaft durch die auftauchenden Konflikte auf die Probe stellt. Und zum Schluss fragt man sich: Waren sie wirklich mit Ross so stark befreundet, dass man dafür alles gegeben hätte? Oder war es mehr Schein als Sein?

Mein Fazit:

Ein gut geschriebenes kleines Abenteuer für Jugendliche ab 13 Jahren, das die Werte Freundschaft,  und Vertrauen des Öfteren behandelt und auch negative Erfahrungen wie Verrat an der Beziehung sowie den eigenen Egoismus beleuchtet. Die „Ostrich Boys“ gewinnen im Verlauf ihrer Reise immer mehr an Farbe und Charakter. Die Freundschaft zueinander wird häufig in Frage gestellt. Das Tempo ist durch ihre fortwährende Reise zügig, Langeweile kommt aufgrund der durchgängigen Schreibweise und den gut erzählten Inhalt nicht auf. Die Gefühle der sehr unterschiedlichen Jungen – Blake – korpulent, etwas ungelenk und stur, Kenny – von Hause aus reicher als die anderen – und Sonnyboy und Sim ? der ehemals böse Junge aus der sozial schwächeren Schicht – prasseln aufeinander und stellen ihre eigene Bindung und die zum verstorbenen Freund Ross zunehmend in ein anderes Licht. Doch eine Prise Humor aus Sicht des erzählenden Blake bringt den eigentlich ernsten Hintergrund in ein ausgewogenes Leseverhältnis! Die Story und die Umsetzung haben mir im Gesamten sehr gut gefallen! Daher meine Meinung: Als Jugendroman ist dieses Buch unbedingt zu empfehlen!

Copyright © 2010 by Sandra Stockem

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.