Rosendorfer muss dran glauben

Rüdiger Bertram
Rosendorfer muss dran glauben

Oetinger
ISBN 978-3-7891-3198-1
Thriller / Jugend
Erschienen: Februar 2013
Einband: © unimak / Dörte Dosse
Klappenbroschur, 208 Seiten
Altersempfehlung ab 13 Jahren

www.oetinger.de

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Der Autor:

Rüdiger Bertram wurde 1967 in Ratingen geboren. Er studierte Geschichte, Volkswirtschaft und Germanistik und arbeitet als freier Journalist und Schriftsteller. Er schreibt satirische Kurzgeschichten, Drehbücher und Konzepte für Film und Fernsehen, vor allem für Komödien und Sitcoms, und hat bereits einige erfolgreiche Kinderbücher veröffentlicht.

Das Buch:

Moritz Rosendorfer erzählt gerne Geschichten und zwar solche, die dazu geeignet sind Angst unter den Menschen zu verbreiten. Hin und wieder tritt er in der SonderBar auf und nimmt dort an einer Art Talentwettbewerb teil. Als Sieger geht er jedoch nicht aus diesem Wettbewerb hervor, obwohl seine Geschichten ganz gut sind. Eines Tages wird er in der Bar von einem gewissen Thomas Hobbe, dem Geschäftsführer des Hypothesen-Verlages, angesprochen. Dieser überreicht ihm seine Visitenkarte und bietet ihm einen Job an bzw. stellt ihm die Möglichkeit in Aussicht mit seinen Geschichten wahres Geld zu verdienen. Zunächst hält Moritz das für einen Scherz, aber als seine Freundin mit ihm Schluss macht und er auch noch seinen Job im Versand eines Shopping-Senders verliert, wird Moritz doch neugierig und sucht den Hypothesen Verlag auf. Hobbe gibt ihm einen Job. Moritz soll Geschichten erfinden, gute Geschichten und sein Kollege soll diese streuen, im Internet und überall dort, wo sich hierfür Möglichkeiten bieten. Doch schon bald wird Moritz Angst und Bange, denn seine Geschichten scheinen keine Geschichten zu bleiben. Sie werden real, sie scheinen sich zu verselbstständigen und es gibt erste Opfer. Ist das nur ein verrückter Zufall oder steckt mehr dahinter?

Der Autor Rüdiger Bertram bedient sich in seinem Jugendthriller „Rosendorfer muss dran glauben“ eines Erzählers. Dieser eigentlich Außenstehende ist hier auch Teil der Geschichte, denn er überwacht Moritz Rosendorfer und jeden seiner Schritte. Dies ist eine ganz interessante Idee, die dem Buch auch eine ganz besondere Note gibt. Moritz Rosendorfer als Protagonist ist ein eher naiver Mensch, dem sicherlich nicht viele Sympathien gewiss sind. Niemand wird sich darüber wundern, dass er seine Freundin und seinen Job verliert und auch kein gutes Verhältnis zum Elternhaus hat. Sein Verhalten im Job und auch im Privatleben ist nicht dazu geeignet eine Basis von Vertrauen und Freundschaft zu schaffen.

Dieser Thriller ist alleine durch seinen Erzählstil außergewöhnlich. Die Spannung steigt eigentlich erst gegen Ende so richtig an als mehr und mehr Geschichten aus der Feder von Moritz „zum Leben erwachen“ und Moritz selbst in Gefahr gerät. Gegen Ende bleiben dem Leser dann auch noch genügend offene Fragen für eigene Spekulationen übrig. Dies mag manchem Leser gefallen, einem anderen nicht. In jedem Fall bleibt hier Raum für eine mögliche Fortsetzung.

Ein verrückter und abenteuerlicher Thriller, der zeigt welchen Einfluss Geschichten auf die Menschen haben können.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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