Shanghai Love Story

Sally Rippin
Shanghai Love Story

Chenxi and the Foreigner, Australien, 2002
cbt-Verlag, München, dt. Erstausgabe: 07/2011
TB, Jugendbuch, Drama, Romance
ISBN 978-3-570-30745-8
Aus dem Australischen von Alexandra Ernst
Titelgestaltung von zeichenpool, München unter Verwendung von Fotos von Getty Images/Brand X Pictures/RF, Shutterstock/Karkas
Autorenfoto von privat

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Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Die 18-jährige Anna besucht ihren Vater in Shanghai und beginnt dort ihr Kunststudium. Sie sieht viel von der Schönheit und Kultur Chinas, doch sie merkt auch, dass dieses Land nicht nur faszinierend sondern auch sehr grausam ist. Beispielsweise werden die Chinesen gezwungen, jegliche Tätigkeit genau nach Vorgabe ‚von oben„ zu verrichten und das Leben so aussehen zu lassen, als wäre alles in bester Ordnung.

Den geheimen Kampf, den das Volk gegen das Regime anstrengt, bekommt sie schließlich persönlich zu spüren. Chenxi, in den sich Anna verliebt, spielt im Kampf gegen die Unterdrücker eine große Rolle. Werden Anna und er die Gefahren gemeinsam überstehen?

„Shanghai Love Story“ ist ein Buch, das neben einer spannenden Geschichte auch einen Einblick in die kulturelle Vielfalt Chinas bietet. Es gibt einem das Gefühl, wahrhaftig an den Orten zu sein und in das Geschehen einzutauchen, denn die Schilderungen sind sehr realistisch. Zudem kann man sich gut in die Rollen der Protagonisten hineinversetzen und sich vorstellen, dass es Menschen gibt, die das Erzählte oder Ähnliches in der Wirklichkeit erlebt haben. In der Liebesgeschichte sind sehr schöne und teils weitschweifige Beschreibungen vorhanden, die das Ganze echt wirken lassen und das Kopfkino einschalten.

Zwischen den Textabschnitten ist als Szenetrenner immer dieselbe kleine Illustration eingefügt, die das Buch innen ein wenig schmückt. Das Titelbild mit dem Mädchen ist passend gewählt, und man hat keine Probleme, sich vorzustellen, dass es Anna ist. Das Buch ist leicht verständlich geschrieben und wendet sich vor allem an Leserinnen ab 14 Jahre. Allein die Namen der Einheimischen, der Orte und Einrichtungen sind etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man bisher nicht viel Kontakt zur chinesischen Kultur hatte.

Abschließend erläutert die Autorin in einem kurzen Nachwort, wie sie dazu kam, das Buch zu schreiben und gibt einen kleinen Einblick auf das dortige Geschehen und auf die Veränderungen in diesem Land. Alles in allem ist „Shanghai Love Story“ ein packendes, zeitnahes Buch, aus dem man viel über China erfährt. Interessiert man sich für die Kulturen Asiens – über Manga und Anime hinaus -, sollte man zugreifen!

Copyright © 2011 by Jessica Salzmann (JS)

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