Sturm im Elfenland

Frances G. Hill
Sturm im Elfenland

arsedition
ISBN 978-3-7607-6373-6
Kinder- und Jugendbuch
Erschienen: 2011
Umschlaggestaltung: Hauptmann & Kompanie,
Werbeagentur, Zürich, Vivien Heinz unter Verwendung
eines Bildes von © Cavan Images / GettyImage 
Hardcover mit Schutzumschlag: 464 Seiten

www.arsedition.de
www.susannegerdom.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Frances G. Hill stammt aus Neuseeland, wo sie als jüngste von fünf Töchtern auf einer Schaf-Farm aufwuchs. Mit acht Jahren verfasste sie ihre erste Kurzgeschichte und im Alter von 16 Jahren ihren ersten Roman, der von einem New Yorker Verlagshaus veröffentlicht wurde. Heute lebt Frances G. Hill mit ihrer Familie und drei rot getigerten Katzen auf Long Island, wo sie Romane schreibt und in ihrer Freizeit Antiquitäten restauriert.

Das ist zumindest das, was uns der Schutzumschlag des Buches über die Autorin verrät, aber wer es genauer wissen will der sollte einmal auf der oben genanten Homepage der Autorin Susanne Gerdom vorbeischauen.

Zum Buch:

Ivaylo lebt glücklich und gemeinsam mit seinen Eltern Audra und Farran im Schattenwald bis seine Eltern als Verräter verhaftet und verbannt werden. Der Elf Munir, ein Magier, nimmt Ivaylo mit an den Hof des Elfenkönigs Auberon, wo er einige Lebensjahre verbringt, bis er zu seinem Onkel und seiner Tante und deren Kindern Alana und Aindru gebracht wird. Dort soll er eine neue Heimat finden, aber er fühlt sich sichtlich unwohl. Dazu trägt sicherlich auch bei, dass man ihn einige Jahre seines Lebens hat einfach vergessen lassen. Außerdem kann er nicht verstehen, dass der König sämtliche Magie im Elfenland verboten hat, seit er seine Familie durch ein magisches Ereignis verloren hat. Aber auch im Land selbst gibt es mehr und mehr Proteste gegen das Magieverbot.

Der Hauslehrer Erramun entdeckt recht schnell die magischen Fähigkeiten Ivaylos und will ihn, genau wie die Geschwister Alana und Aindru, diesbezüglich unterweisen. Alana scheint kaum über magische Talente zu verfügen, aber als Ivaylo ihr den Zwerg Sverre vorstellt und Alana von diesem einen gebundenen Sternenstein erhält, verändert sie sich völlig. Ihre zunächst recht ausdrucksstarke Abneigung gegenüber Ivaylo beginnt sich in aufkeimende, erste vorsichtige Liebe zu verwandeln. Auch wächst in ihr ein Unverständnis gegenüber dem Magieverbot des Königs. Darüber hinaus scheint es als erwecke der Sternenstein die in ihr versteckten seherischen Fähigkeiten.

Frances G. Hill erschafft mit ihrem Buch „Sturm im Elfenland“ die Fantasy nicht neu, aber es gelingt ihr eine zauberhafte Geschichte, die vor allem durch das Einbringen des Zwergenvolkes glänzen kann. Der König der Zwerge scheint dem König der Elfen hier weitaus überlegen und die immer größer werdende Bedrohung des Landes durch sich öffnende Dämonentore kann offensichtlich nur noch gemeinsam abgewendet werden. Ob das Magieverbot Auberons da wirklich noch Sinn macht?

Das Buch ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben. So wird zwischen Erzählabschnitten in der dritten Person Singular aus Alanas oder Ivaylos Sicht gewechselt zu kursiv gedruckten Einschüben aus Munirs Perspektive in der Ich-Form. Lediglich zum Schluss des Buches wird dieses Muster unterbrochen, was mich zunächst etwas verwirrt hat.

Die Aufmachung des Buches ist besonders schön, besticht es doch durch ein wunderschönes Cover, welches durch seine Gestaltung die ohnehin schon hübsche Abbildung einer jungen Frau noch in einzigartiger Art und Weise hervorhebt.

„Sturm im Elfenland“ ist Fantasy für alle Altersklassen, nicht zu viel Gewalt und Liebe für die Jungen und viele sympathische und auch unsympathische Charaktere für die Alten. Etwas fürs Herz und etwas fürs Leben. Vor allem die Entwicklung der jungen Elfen Alana und Ivaylo und ihre Sichtweise auf das eigene Land und ihre Betrachtung des eigenen Volkes und Königs sind gar nicht mal so unrealistisch auch für die Menschenwelt.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

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