Vladimir Tod hat Blut geleckt

Heather Brewer
Vladimir Tod hat Blut geleckt
Band 1

Originaltitel Eighth Grade Bites in der Serie
The Chronicles of Vladimir Tod
Loewe Verlag
ISBN 978-3-7855-7027-2
Jugendbuch
Erschienen Februar 2011
Aus dem Amerikanischen von Jessika Komina und Sandra Knuffinke
Umschlaggestaltung: Christian Keller
Klappenbroschur, 208 Seiten

www.loewe-verlag.de
www.heatherbrewer.com

Titel erhältlich by Buch24.de
Titel erhältlich by Booklooker.de

Zur Autorin:

Heather Brewer war wie Vladimir ein eher ungewöhnlicher Teenager. Sie trug mit Vorliebe Schwarz, tanzte unter dem Vollmond und verschlang förmlich jedes Buch, das ihr zu nahe kam. Zugegeben, sie hat sich seither wenig verändert. Heutzutage trifft man Heather häufig an ihrem Schreibtisch an, wo sie in ihrem coolen Schlafanzug (schwarz mit Häschen drauf) neue Geschichten verfasst. Noch immer tanzt sie unterm Vollmond und verschlingt jedes Buch in Reichweite. Außerdem nimmt sie in voller Kostümierung an Mittelalterspektakeln teil, wo sie ganz in ihrer Rolle aufgeht. Heather glaubt nicht an Happy Ends – es sei denn, es fließt Blut. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Missouri, USA.

Zum Buch:

Vladimir Tod hat Blut geleckt ist der Auftakt einer neuen Jugendbuchreihe rund um den Halbvampir Vladimir. Dieser lebt nach dem mysteriösen Tod seiner Eltern durch einen Brand bei Nelly, einer Freundin seiner Mutter. Tante Nelly kümmert sich ganz liebevoll um Vladimir, genannt Vlad, und besorgt ihm auch die nötigen Blutkonserven, die er als Halbvampir benötigt um seine Ernährung sicherzustellen. Nur einmal hat Vlad einen Menschen gebissen und da war er noch ein Kind. Das Opfer, sein auch heute noch bester Freund Henry, ist der beliebteste Junge der Schule. Vlad lebt mehr oder weniger in Henrys Schatten, ist nicht besonders gut und auch nicht besonders beliebt in der Schule. Nun soll sein Leben eine noch merkwürdigere Wendung nehmen; denn plötzlich verschwindet sein bisheriger Englischlehrer Mr. Craig und an der Schule taucht Otis Otis auf. Schnell wird klar, dass es zwischen Otis und Vlad eine Verbindung gibt und dass es scheinbar noch mehr Vampire gibt. In Vlad erwachen Erinnerungen an seine Eltern und er macht sich auf die Suche, die Suche nach seinem eigenen ich und die Suche nach der Welt der Vampire.

Dieses Jugendbuch ist mit seinen etwas mehr als 200 Seiten schnell gelesen und darf wohl auch nur aus Sicht der Zielgruppe betrachtet werden. Für erwachsenen Leser jedenfalls ist es etwas zu einfach gestrickt. Allenfalls die lustigen Andeutungen auf andere Romane oder Filme, die Vampirwelt betreffend, fallen hier ins Auge und erheitern den Leser. Viel Handlung gibt es hier noch nicht, aber man hat auch den Eindruck, dass die Geschichte sich eben mehr um diesen pubertierenden Jungen dreht, der auf der Suche nach sich selbst ist und dabei seine Herkunft unter die Lupe nimmt. In diesem Fall ist es eben die Welt der Vampire, aber Vlads Probleme sind im Grunde eher menschlich. Ob sich das in den Folgebänden anders entwickeln wird, bleibt abzuwarten. Für den jugendlichen Leser dürfte aber gerade das eben reizvoll sein. Hier wird ein ansprechendes Thema mit dem Alltag der jungen Leute verknüpft und das mag bei dieser Altersgruppe sicher ankommen.

Sehr schön ist die Covergestaltung. Die schwarz weiße Vampirgestalt von Vlad, versehen mit einem roten Smiley mit Reißzähnen steht im Vordergrund. Bei den Folgebänden sind ähnliche Cover geplant. Auch die Innengestaltung des Buches ist interessant. Die jeweils erste Seite eines Kapitels ist schwarz mit weißer Schrift, die Überschrift des Kapitels ist seitlich am Rand in Großbuchstaben gedruckt.

Vladimir Tod hat Blut geleckt und wird nun vom jungen Lesepublikum entdeckt.

Copyright © 2011 by Iris Gasper

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