Vladimir Tod ist ganz schön untot

Heather Brewer
Vladimir Tod ist ganz schön untot
Band 5

Originaltitel Twelfth Grade Kills
in der Reihe The Chronicles of Vladimir Tod
Loewe Verlag
ISBN 978-3-7855-7106-4
Jugendbuch
Erschienen Juni 2012
Aus dem Amerikanischen von Sandra Knuffinke und Jessika Komina
Umschlaggestaltung: Christian Keller
Umschlagillustration: Christian Fünfhausen
Coverfotografie: Michael Frost
Broschur, 304 Seiten

www.loewe-verlag.de
www.heatherbrewer.com

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Zur Autorin:

Heather Brewer war wie Vladimir ein eher ungewöhnlicher Teenager. Sie trug mit Vorliebe Schwarz, tanzte unter dem Vollmond und verschlang förmlich jedes Buch, das ihr zu nahe kam. Zugegeben, sie hat sich seither wenig verändert. Heutzutage trifft man Heather häufig an ihrem Schreibtisch an, wo sie in ihrem coolen Schlafanzug (schwarz mit Häschen drauf) neue Geschichten verfasst. Noch immer tanzt sie unterm Vollmond und verschlingt jedes Buch in Reichweite. Außerdem nimmt sie in voller Kostümierung an Mittelalterspektakeln teil, wo sie ganz in ihrer Rolle aufgeht. Heather glaubt nicht an Happy Ends – es sei denn, es fließt Blut. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Missouri, USA.

Zum Buch:

Vladimir Tod soll hingerichtet werden. Dieses Urteil, welches der Elysianische Rat gefällt hat, scheint unumgänglich. Aber vielleicht wird er vorher gepfählt, denn schließlich machen sich Vampirjäger von überallher auf ganz Bathory auszulöschen. Außerdem steht für Vlad nach wie vor die Frage im Raum, ob sein Vater Tomas nicht doch noch lebt, denn schließlich glaubt er ihn gesehen zu haben. Aber ist das nicht absurd? Kann das überhaupt sein? Und was ist mit der Prophezeiung, mit der Frage ob es einen Pravus gibt oder geben wird und ob dieser gar Vlad selbst ist? Und falls ja, könnte Vlad tatsächlich die Menschen versklaven und alle Vampire seiner Herrschaft unterwerfen? So ist er doch nicht, der Halbvampir, den wir kennen.

Vladimirs Leben ist völlig aus den Fugen geraten. Das ist ja eigentlich nichts Neues, aber hier werden die Verwicklungen zuerst nur noch verworrener. Die Autorin Heather Brewer bringt hier die Spannung mit ihrem lockeren Schreibstil noch einmal so richtig auf Touren und lässt die Leserschaft gerne miträtseln oder aber überrascht mit Wendungen an die keiner gedacht hat.

Zu empfehlen ist dieser fünfte und letzte Teil der Reihe wirklich nur den Lesern, die auch die Vorgängerbände kennen. Ohne entsprechendes Vorwissen ist ein Lesegenuss hier nicht zu erzielen. Bathory und seine Einwohner muss man einfach von Anfang kennen und lieben lernen und diesen Spaß sollte man sich auch nicht entgehen lassen.

Humor und Blut, Spaß und Spannung, das macht die Reihe um Vladimir Tod aus und davon gibt es in diesem letzten Band wahrlich genug. Puzzleteile werden zusammengesetzt, Fragen geklärt. Aber zunächst einmal noch wird hier gut zu böse und umgekehrt und der Leser vermutlich mehr als einmal an der Nase herumgeführt.

„Vladimir Tod ist ganz schön untot“ ist ein gelungener Abschluss einer außergewöhnlichen Jugendbuchreihe mit einem Protagonisten, der zwar „blass“ ist, aber dennoch überzeugt.

Copyright © 2012 by Iris Gasper

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