Wie weckt man eine Elfe?

Tanya Stewner
Wie weckt man eine Elfe?

Fischer Schatzinsel
ISBN 978-3-596-85418-9
Kinderbuch, Altersempfehlung ab 8 Jahre
Erschienen August 2010
Umschlaggestaltung: bilekjaeger
unter Verwendung einer Illustration von Nadine Jessler
Hardcover, 236 Seiten

www.fischerschatzinsel.de
www.tanyastewner.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Tanya Stewner, wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Sie studierte Literaturübersetzen, Englisch und Literaturwissenschaften in Düsseldorf, Wuppertal und London und arbeitete mehrere Jahre als Übersetzerin und Lektorin. Inzwischen widmet sich Tanya Stewner ganz der Schriftstellerei. Die Autorin lebt und arbeitet in Wuppertal.

Zur Illustratorin:

Nadine Jessler, geboren 1979, lebt und arbeitet in Nettetal am Niederrhein. Sie studierte Produkt-Design mit Schwerpunkt Illustration an der Hochschule Niederrhein in Krefeld. Seit 2007 ist sie als freie Illustratorin für verschiedene Verlage tätig.

Zum Buch:

Florentine und Pauline Buchmacher sind Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie leben gemeinsam mit ihren Eltern in einem kleinen windschiefen Fachwerkhaus, dem Spatzenwinkel, in dem es bereits seit Generationen auch einen Buchladen gibt, den derzeit Frau Buchmacher betreibt. Florentine ist ein Kind der Natur. Sie ist gerne im nahe gelegenen Wald unterwegs und liebt es abends gemeinsam mit ihrer Mutter in dem alten Elfenbuch zu lesen, das wohl ihrer Großmutter gehörte und das sie in einem Regal versteckt im Buchladen ihrer Mutter gefunden hat. Pauline ist ein ganz anderer Charakter. Sie denkt sich gerne Geschichten aus und schreibt diese nieder. Hiervon ist Herr Buchmacher total begeistert und so treibt er seine Tochter immer weiter an neue Geschichten zu schreiben. In Wahrheit aber ist jede der Schwestern auf die andere eifersüchtig ohne es wirklich zu merken und mit ihrer jeweils eigenen Situation höchst unzufrieden.

Eines Morgens versucht Florentine zum wiederholten Male das Ritual auszuführen, das im Elfenbuch der Großmutter erwähnt wird, ein Ritual mit dem man Elfen wirklich sehen kann. Florentine sucht eine Lichtung auf und lässt sich vor einem großen Kastanienbaum nieder. Sie konzentriert sich vollkommen auf die Natur und nachdem sie die Worte:

„Ich glaube an Elfen, und ich bin bereit sie zu sehen. Ich bitte euch, zeigt euch mir!“,

ausgesprochen hat, entdeckt sie die kleine Elfe Hummelbi, eine tollpatschige, pummelige kleine Elfe mit Zahnlücke, die nach eigenen Angaben so ca. vierhundert oder fünfhundert Jahre alt ist und sich um Hummeln kümmert. Hummelbi ist die Elfe, die auch bereits im Elfenbuch von Florentines Großmutter erwähnt wird. Hummelbi erzählt Florentine, dass es viel mehr Elfen gibt, aber alle in einen tiefen Schlaf gefallen sind, weil über sie nicht mehr gesprochen wird und nichts mehr über sie gelesen wird. Die Menschen kennen nur noch die hübschen Feen, aber Elfen sind vollkommen in Vergessenheit geraten. Nur durch neue Energie kann es gelingen die Elfen zu wecken. Nachdem es Florentine gelingt nach und nach mehr Elfen kennen zu lernen, wie z. B. Sockimo, eine für Socken zuständige Elfe und Funkelux, eine für Technik zuständige Elfe, wird es immer schwieriger für das junge Mädchen alleine den übrigen Elfen zu helfen. Und so kommt es, dass Florentine und ihre Zwillingsschwester Pauline gemeinsam einen Weg finden müssen und wollen, den Elfen zu helfen.

Mit diesem Buch erschafft die Autorin eine zauberhaft bunte Elfenwelt in der nicht nur Elfen, sondern auch Menschen helfen und sich zwei Schwestern, die einander fremd geworden sind, wieder finden. Fantasievolle Namen, Geschichten aus dem Alltag, traumhafte Illustrationen und fantastische Ideen machen diese Geschichte zu einem wirklichen Leseerlebnis nicht nur für ganz junge Leser, sondern auch für jung gebliebene Erwachsene.

Wer träumt nicht davon einmal einer kleinen Elfe zu begegnen? Wer dieses Buch gelesen hat, könnte diesem Traum jedenfalls schon ein Stückchen näher gekommen sein.

Copyright © 2010 by Iris Gasper

….und eine weitere Rezension zum gleichen Buch:

Von Amelie, 7 Jahre:

Hauptperson des Buches ist Florentine. Sie ist zehn Jahre alt. Sie hat eine Zwillingsschwester, die Pauline heißt. Florentine entdeckt, dass es tatsächlich Elfen gibt, weil sie in einem Buch über Elfen von ihrer Großmutter gelesen hat. Hummelbi ist die erste Elfe, die Florentine kennen lernt. Hummelbi sieht lustig aus. Sie ist sehr klein, hat grüne Haare und eine Zahnlücke. Sie kümmert sich um die Hummeln. Florentine lernt, dass die Elfen Lebenskraft gewinnen, wenn man in Büchern über sie liest. So lernt sie auch noch Sockimo, Funkelux, Wurfmucki und Trillisums kennen. Elfen können tolle Sachen. Funkelux zum Beispiel kann mit einem Handfeger einen Laptop reparieren. Hummelbi bittet Florentine und Pauline ein Buch über Elfen zu schreiben, das viele Menschen lesen können. Die beiden sind einverstanden. Pauline schreibt den Text, Florentine malt die Bilder dazu. Das Buch wird im Verlag ihres Vaters veröffentlicht. Viele tausend Kinder können es lesen.

Das Buch „Wie weckt man eine Elfe?“ hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist schön erzählt. Es gibt viele schöne Zeichnungen in diesem Buch. Ich möchte auch gerne einmal einen Laptop mit einem Handfeger reparieren können. Ich finde es eine gute Idee ein Buch über Elfen zu schreiben.

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Comments

  1. Ich liebe dieses Buch! Es ist rictig magisch und wie eine weitere Welt wenn man es liest. Die Gefühle sind auch sehr gut beschrieben von den Zwillingen. und die Elfen sind einfach nur total witzig und süß.Ich will das BucH unbedingt bald nochmal lesen!!!!

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