Pilze des Waldes

pilze-des-waldesProf. Dr. Gottfried Amann, fortgeführt von Claudia Summerer
Pilze des Waldes

Teilausgabe von „Bodenpflanzen des Waldes“
Verlag J. Neumann-Neudamm, Melsungen, 1962, 8. Auflage: 4/2004
HC, Sachbuch, Lexikon, Taschenbildbuch, Natur & Tier
ISBN 9783788807634
Titelgestaltung von Peter Engel, Grünwald
Titel- und Innenillustrationen Paul Richter
14 Seiten mit Schwarzweiß- und Farbabbildungen

www.neumann-neudamm.de

Prof. Dr. Gottfried Amann wurde vor allem durch seine populärwissenschaftlichen Bestimmungsbücher bekannt, in denen die wichtigsten Pflanzen und Tiere des einheimischen Waldes vorgestellt werden. Nach seinem Tod 1988 wird das umfangreiche Werk von Claudia Summerer fortgeführt. Besonders beeindruckend in allen Büchern – natürlich auch in „Pilze des Waldes“ – sind die naturgetreuen Illustrationen in Schwarz-Weiß und Farbe, die von Paul Richter stammen.

„Pilze des Waldes“ wendet sich an alle Naturfreunde, seien sie Spaziergänger, die mit Hilfe des Bestimmungsbuches mehr über ihre Umwelt erfahren wollen, oder gehören sie zu den Pilzsammlern, die im Zweifelsfall nachschlagen möchten, ob der Fund in den Korb gehört oder weiter wachsen soll (trotzdem ist es für Unkundige ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen). Das handliche Format des Bandes macht es möglich, ihn als Begleiter immer bei sich zu haben. Im Vorwort wird nicht nur erklärt, wie das Buch zu handhaben ist, sondern die Autoren weisen zudem darauf hin, dass man die Pflanzen nicht mutwillig zerstören darf, denn auch ungenießbare Pilze sind nützlich und dienen anderen Lebewesen als Nahrung.

Als nächstes werden einige Grundlagen und Fachtermini erläutert, damit man z. B. weiß, was die Lorchel von der Morchel unterscheidet oder was es bedeutet, wenn die Blätter/Lamellen als ‚frei’, ‚abgerundet’, ‚angeheftet’, ‚angewachsen’ oder ‚hängend’ beschrieben werden. Auch auf besonders giftige Arten wird ausdrücklich hingewiesen, und einige weitere Sammel-Tipps werden gegeben.

Auf die Farbtafeln folgt nun der Bestimmungsteil. Dieser ist gegliedert in „Schlauchpilze“ (Speise-Morchel, Herbst-Lorchel, Weiße Trüffel etc.) und „Ständerpilze“ (Krause Glucke, Pfifferling, Maronen-Röhrling usw.). Die bedeutendsten Speisepilze sind ebenso hervorgehoben wie die giftigen Sorten; auch andere Namen, unter denen sie bekannt sind (Pfifferling = Reherl), werden erwähnt. Kurz und sachlich beschreibt der Autor Hut, Stiel, Fleisch und Sporenstaub, gibt Auskunft über Standort, Zeit des Wachstums und etwaige Besonderheiten.

Auf die mitunter sehr phantasievollen Namen – wie z. B. Eselsohr, Stinkmorchel, Totentrompete, Satanspilz, Echter Reizker, Lila Dickfuß – geht er im Anschluss ein. Abgerundet wird mit zwei Seiten Rezepte, sowie einem Namens und Sachverzeichnis der beschriebenen Arten, so dass sich die entsprechenden Texte und Abbildungen schnell finden lassen. Wie auch die fünf anderen Bücher der Reihe ist „Pilze des Waldes“ ein sehr schöner, informativer und handlicher Band, der großen und kleinen Naturfreunden gewiss viel Freude bereiten wird. (IS) (3xPRT)

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Pilze des Waldes

BEENDETES BÜCHERPREISRÄTSEL:
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