Pilze, Pilze, Pilze – Pilze für Topf und Pfanne

pilze-pilze-pilze-pilze-fur-topf-und-pfanneBirgit Linde
Pilze, Pilze, Pilze – Pilze für Topf und Pfanne

Verlag J. Neumann-Neudamm, Melsungen, 1. Auflage: 10/2008
HC, Sachbuch, Essen & Trinken
ISBN 9783788812041
Titelgestaltung von N. N.
Fotos von Jens Christoph, Günther Schumann; Foodstyling von Tino Kalnig, Dekoration von Tino Kalnig, Paavo Blafield, Wolfgang Grabitz

www.neumann-neudamm.de

Es gibt Menschen, die Pilze rundweg ablehnen, weil sie ihnen zu ‚schleimig’ sind oder ‚komisch schmecken’. Die Zahl derer, die Pilzgerichte über alles lieben, ist jedoch ungemein größer – und was ist leckerer, als die selbst gesammelten Pilze frisch auf den Tisch zu bringen als Ragout, Gulasch, Suppe oder Beilage zu einem Braten?

Birgit Linde gibt zunächst einige Tipps zur Lagerung und dem Putzen der Pilze, bevor sie sich den Rezepten zuwendet. Diese sind gegliedert in „Vorspeisen“, „Suppen“, „Fleisch“, „Fisch“, „Geflügel & Wildbret“, „Beilagen“, „Köstlich vegetarisch“, „Salate“, „Pilzsnacks“ und „Saucen & Füllungen“. Bereits das lässt ahnen, wie vielseitig Pilze in der Küche verwendet werden können.

Hier einige Beispiele: „Gefüllte Avocados mit Champignons“, „Kartoffel-Pfifferling-Cremesuppe“, „Rindslende in Blätterteig mit Champignons“, „Zanderfilet mit Morcheln“, „Gefülltes Perlhuhn mit Steinpilzen“, „Frittierte Shiitake-Pilze“, „Austernpilz-Champignon-Auflauf mit Kräuterkruste“, „Wildsalat auf Ungarisch“, „Gefülltes Pilzbrot“, „Einfache Essigpilze“.

Zu jedem Rezept gibt es eine Zutatenliste und eine nachvollziehbare Schritt für Schritt-Anleitung. Zwar sind viele Farbfotos enthalten, aber nicht zu jedem Gericht findet sich auch eine Abbildung. Der Schwierigkeitsgrad bzw. der Arbeitsaufwand und die Zubereitungszeit der einzelnen Rezepte sind unterschiedlich. Man entdeckt schnelle Gerichte wie „Champignoncocktail mit Garnelen“ oder „Waldpilzsuppe“ und Vorschläge, für die man etwas mehr Zeit einplanen sollte wie „Gulasch ‚Provence’ mit Pfifferlingen“ oder „Kaninchenroulade mit Orangen-Champignons.

‚Exotische’ Pilzsorten sind nicht vertreten sondern gängige Sorten wie Champignon, Steinpilz, Pfifferling und die in besser sortierten Gemüse-Abteilungen der Discounter erhältlichen Austernpilze und Shiitake. Sind ‚Mischpilze’ angegeben, kann man alles verwenden, was man an Speisepilzen im Wald findet.

Auch sehr lecker ist „Pilztoast“: Eine Auflaufform buttern und mit 4 Scheiben Toastbrot auslegen, mit je 1 Scheibe Schinken und Emmentaler belegen. Bei 200°C im Backofen backen, bis der Käse schmilzt. 200 g Champignons putzen und in etwas zerlassener Butter ca. 10 min dünsten. Mit 1 EL Mehl bestäuben, mit 4 EL Bouillon und etwas Weißwein ablöschen, noch mal 10 min kochen. Mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen, die Pilzmasse auf den Toasts verteilen und servieren.

„Pile, Pilze, Pilze“ ist ein sehr schönes Kochbuch für Pilz-Fans, das viele schmackhafte und abwechslungsreiche Rezepte bietet, die zum Nachkochen einladen. (IS)

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