Pink Elephant Cooking – Vegane Rezepte und Yogi-Weisheiten

Heather Donaldson & Martin Riegel
Pink Elephant Cooking – Vegane Rezepte und Yogi-Weisheiten

Südwest Verlag
ISBN 978-3-517-09303-1
Kochen & Backen
Erschienen 2015
Umschlaggestaltung Mathis Weymann
Illustrationen (so weit vorhanden)
Fotos Mike Meyer
Umfang 145 Seiten

www.suedwest-verlag.de

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Autorenporträt

Heather „Daisy“ Donaldson, Deutsch-Amerikanerin, kocht schon seit der Grundschule alles Mögliche zusammen. Als Schlüsselkind hatte sie da erhebliche Narrenfreiheit!

Vor zehn Jahren kam sie als Medien-Designerin zur Gastronomie wie die Jungfrau zum Kinde. Auf einen Hilferuf von Flippo hat Daisy einen Job als Medien-Designerin für seine Betriebe angenommen. Auch sie hatte, kurz vor ihrer Anstellung, mit Yoga angefangen. Es dauerte nicht lange und beide rollten gemeinsam ihre Matten auf der ganzen Welt aus. Die Eröffnung des gemeinsamen Yogastudios war sicherlich auch für sie ein entscheidender Schritt in ihrer Lebensgeschichte.

Mit einer gehörigen Portion Mut und der großen Freundschaft zu Flippo in der Tasche, entschloss sich auch Daisy 2012 für Veränderung und verabschiedete sich von der Gastronomie, wie sie sie bis dahin kennen lernen durfte, um gemeinsam mit Flippo “Pink Elephant Cooking” ins Leben zu rufen. Sie weiß beides sehr zu schätzen und sagt selbst: „Ohne das Eine gäbe es das Andere nicht. Wäre schade drum.“

Martin „Flippo“ Riedel, seit über 10 Jahren in Ashtanga verliebt, bemerkte wie sich seine Einstellung zu Ernährung und Lebensweise ganz langsam veränderte. Als selbständiger Gastronom verschiedener Betriebe kam dann auch der Wunsch sich beruflich zu verändern. Der erste Schritt hierfür war sicherlich die Eröffnung eines Yoga Studios mit Heather „Daisy“ Donaldson im Jahr 2010. Zwei Jahre später verabschiedete er sich komplett von der Art und Weise Gastronomie zu betreiben wie er sie 23 Jahre lang mit Herzblut betrieben hatte. Viele Stationen und Variationen in der Gastronomie hatte er gelebt und geliebt: von der kleinen Livemusik-Szenekneipe bis zum großen Kulturzentrum; von der kleinen, einfachen, leckeren Bistroküche bis hin zur Großküchengastronomie mit Biergartenbetrieb. Dann der Schritt aus dem Biergarten auf die Spielwiese der „Ein-Mann-Eine-Frau-Koch-Show“ mit Heather, am Rande von Yogamatten und Gemüsebeeten.

Inhalt & Fazit

Das Kochbuch “Pink Elephant Cooking – Vegane Rezepte und Yogi-Weisheiten” beinhaltet genau das, was der Titel auch verspricht. Kauft man dieses Buch erhält man mehr, als ein simples Kochbuch, hier erwirbt man ein Stück Lifestyle.

Begonnen wird das Buch mit einem ausführlichen Vorwort des Autors, der behutsam in die Wirkungsweisen dieses etwas anderen Kochbuchs einführt. Blitzschnell wird man auch in die sechs Säulen des “Pinki Style” eingeführt. Schnell wird klar, es wird zuckerfrei und überraschenderweise sojafrei gekocht. Rohkost spielt eine entscheidende Rolle genauso wie das sogenannte Superfood.

Ein weiteres Kapitel widmet sich der Küchenausstattung, die sich hauptsächlich auf Lebensmittel bezieht. Es werden viele verschiedene Gewürze vorgestellt, auch auf Reis und Nudelsorten wird hier eingegangen. Natürlich dürfen an dieser Stelle Kichererbsen, Linsen und Co. nicht fehlen. Interessant fand ich persönlich den Abschnitt zum zuckerfreien Süßen, in dem sehr genau auf verschiedene Möglichkeiten des Süßens eingegangen wird.

Erst daran anschließend folgend die eigentlichen Rezepte, die in Frühstück, Snacks, Salate, Mahlzeiten und Desserts eingeteilt wurden. Die Rezepte waren immer gleichbleibend aufgebaut. Es gab immer die Abschnitte Zutaten, Zubereitung, Pinki-Tipp und Pinkipedia, die einem bei der Zubereitung des Essens halfen. Auch fand man stets ein Bild des herzustellenden Gerichts. Alle Seiten waren sehr bunt und poppig aufgemacht. So wurde das Buch auch optisch sehr interessant.

Was mich persönlich sehr störte, war die dauerhafte Verwendung von Pseudo-Anglizismen. So gab es kaum ein Gericht, das mit einem ansatzweise verständlichen Namen daherkam. Auch fehlte dem Veganerlaien eine Tippseite, wo die doch recht exotischen Zutaten den aufzugabeln seien. Sah man davon ab, bekam man ein erfrischend anderes Kochbuch mit vielen Impulsen für das eigene Kochen.

Kurz um: Ein veganes Kochbuch für Fortgeschrittene, das auch Englischkenntnisse voraussetzt.

Copyright © 2015 by Yvonne Rheinganz

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