Frösche, die quaken, töten nicht

Vera Sieben
Frösche, die quaken, töten nicht

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1290-5
Kriminalroman
Erschienen Juli 2012
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung der Fotos von: © Olivier Le Moal – Fotolia.com und
© Rüdiger Jahnke – Fotolia.com
Paperback, 312 Seiten

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Die Autorin:

Vera Sieben, geboren 1962 in Düsseldorf, wechselte aus Interesse an noch Unbekanntem zwar bereits während des Jurastudiums oft und gern ihren Wohnort, blieb der Stadt am Rhein aber innerlich treu. Nun widmet die ausgebildete Zeitungsredakteurin ihren ersten Roman ihrer Geburtsstadt. Neben ihrer schreibenden beruflichen Tätigkeit in der Werbung und Unternehmenskommunikation in Düsseldorf und Umgebung bildete sie sich als Wellness-Beraterin und Wellness-Hotel-Trainerin fort und holte sich die nötigen Tiefblicke aus der täglichen Praxis bei ihren Auftraggebern.

Das Buch:

Liv Oliver gönnt sich eine kleine Auszeit, ein Wellness-Urlaub in einem Düsseldorfer Hotel soll zur Erholung dienen, aber die gewünschte Ruhe ist ihr nicht vergönnt. Beim Frühstück kippt der Kopf eines älteren Herrn in den vor ihm stehenden Teller mit Müsli. Liv, die als Kriminalreporterin sofort sensibilisiert ist, bemerkt dies als Erste im Raum. Dem Mann allerdings ist nicht mehr zu helfen. Er ist tot. Schnell stellt sich heraus, dass es sich um den Seniorchef des Hotels handelt. Liv erhält von einem renommierten Blatt den Auftrag exklusiv über die Vorkommnisse im Hotel zu berichten. Im Gegenzug bekommt sie neben ihrem Honorar auch ihren kompletten Aufenthalt mit Wellness-Anwendungen und gutem Essen bezahlt. Da ist Liv natürlich gerne bereit  ihren Urlaub zu opfern. Die Ermittlungen halten allerdings für Liv so einige Überraschungen bereit. Zunächst einmal taucht die Polizei auf, wobei vor allen Dingen der ermittelnde Kommissar zu erwähnen ist. Frank Golström ist nicht nur Polizist mit Leib und Seele, sondern auch Livs Verflossener. Gemeinsam bringen die beiden so einiges ans Tageslicht was bisher im Verborgenen lag. So hatte der Senior nicht nur einige Liebschaften, sondern auch so manchen Ärger mit seinen Kindern, die das Hotel mit ihm führten. Probleme gab es auch mit verschiedenen Bediensteten. Hier ist nicht überall alles so wunderbar wie es nach außen den Anschein macht. Und es soll auch nicht bei einem Todesfall bleiben.

So normal wie der Tatort, so außergewöhnlich ist die Todesursache und noch außergewöhnlicher ist es, dass diese Todesursache bei den Ermittlungen nicht wirklich weiter hilft, da dennoch eine ganze Menge Verdächtige als Täter in Frage kommen. Da müssen Frank und Liv schon zu besonderen Mitteln greifen um diesen Fall zu lösen.

„Frösche, die quaken, töten nicht“, ist ein wirklich gelungener Titel für diesen Kriminalroman und seine Protagonisten, von denen man hoffen darf, in Zukunft noch einiges mehr zu lesen. Wenn es auch etwas unglaubwürdig ist, dass eine Kriminalreporterin so viel Einblick in die Ermittlungen der Polizei bekommt, so ist dies für den Verlauf der Geschichte hier jedoch einfach perfekt und ich finde darüber kann man wirklich hinwegsehen. Die Geschichte an sich lebt von den zwischenmenschlichen Beziehungen der vielen Charaktere untereinander. Hier gibt es schon einige recht ausgefallene Menschen zu entdecken, aber natürlich auch solche wie du und ich.

Gelungen ist auch die Einbindung des Handlungsortes Düsseldorf in die Geschichte. Für alle Kenner Düsseldorfs gibt es hier bestimmt viele Hinweise auf schöne und bekannte Stellen und Plätze der Stadt und nicht ortskundige werden sich vielleicht nach der Lektüre des Buches wünschen Düsseldorf einmal etwas näher kennen zu lernen. Eventuell ist die Liebe zu dieser Stadt am Rhein danach sogar so groß wie die Liebe der Protagonistin Liv zu ihrer Heimatstadt.

Das Cover ist sehr auffällig. Der glänzend dargestellte blaue Frosch passt perfekt zum Titel des Buches und natürlich auch zu dessen Inhalt, mehr aber will ich darüber nicht verraten. „Frösche, die quaken, töten nicht“ ist spannend und abwechslungsreich oder einfach gesagt: Eine temporeiche Ermittlung mit rheinischem Humor und einer Prise Liebesgeflüster.

Copyright © 2012 by Iris Gasper

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