Goldfrauen

Jan Beinßen
Goldfrauen 

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1097-0
Kriminalroman
2.Auflage Juli 2010
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
Umfang: 272 Seiten, Paperback

www.gmeiner-verlag.de
www.janbeinssen.de/

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Zum Autor:

Jan Beinßen, geboren 1965 in Stadthagen, studierte Germanistik und arbeitete viele Jahre in großen Zeitungsredaktionen. Seit 1993 lebt er als Journalist und Autor in Nürnberg. Bislang hat er acht Kriminalromane veröffentlicht, bekannt wurde er vor allem durch seine beliebte Paul-Flemming-Serie. Der Roman „Goldfrauen“ ist der zweite Teil seiner neuen Krimiserie um das ungleiche Ermittler-Duo Gabriele Doberstein und Sina Rubov.

Zur Handlung:

Nürnberg, Anfang der 90er Jahre. Das Geschäft der Antiquitätenhändlerin Gabriele Doberstein läuft mäßig. Innerhalb kurzer Zeit besteht jedoch reges Interesse an einem antiken Sekretär in Gabrieles Ausstellung. Zunächst erhält sie Besuch von einer Journalistin, die sie vorab auf vergangene Ereignisse anspricht und sie zu einem Interview überreden möchte, auf welches Gabriele gerne verzichten würde, da sie diese Erlebnisse gerne vergessen möchte. Damalig reiste Gabriele mit ihrer Freundin Sina Rubov auf die Insel Usedom, um in einem alten Nazi-Bunker nach einer Schatzkammer zu suchen, geriet aber in arge Schwierigkeiten, da sie eine Organisation bei ihren kriminellen Machenschaften störten. Gabriele vertröstet die Journalistin daher zunächst.

Als bald zeigt schon ein weiterer Interessent große Kaufbereitschaft an diesem Sekretär. Nachdem in der Nacht sogar in das Ladenlokal eingebrochen wird, schauen sich die beiden Frauen das Möbelstück schließlich genauer an und finden Schriftstücke aus alten DDR-Zeiten, die auf einen enormen vergessenen Goldvorrat hinweisen. Von der Schatzsuche gepackt, recherchieren Gabriele und Sina auf eigene Faust nach dem Lagerort des scheinbar existierenden Goldes. Doch ihre Suche wird von Mordfällen umgeben. Wird zunächst die interessierte Journalistin tot in ihrem Haus aufgefunden, folgt darauf zügig der scheinbar am Herzinfarkt verstorbene Philatelist Engelhardt, bevor er ihnen weiter Hinweise auf ihre Fragen geben konnte.

Und ab und zu taucht dieser Mann auf, der Sina mit den damaligen Ereignissen auf der Insel Usedom in Verbindung bringt. Wie bestehen hier die Zusammenhänge? Je mehr sie recherchieren um so mehr scheinen die Fäden in dem Unternehmen der Nürnberger Hotelakademie zusammenzulaufen. Und immer mehr nähern sie sich selbst einen großen Gefahr… 

Mein Fazit:

Der 2. Krimi aus einer geplanten Trilogie um Gabriele Doberstein und Sina Rubov wird unterhaltsam und flüssig erzählt und ist gut lesbar. Die Hauptprotagonisten wirken sehr sympathisch und authentisch. Eine Portion Lokalkolorit gestaltet die Örtlichkeiten (Berlin, Nürnberg) interessant. An einigen Stellen fehlt mir jedoch die von mir erwartetet Spannung und der Tiefgang in der Geschichte selbst, zudem ist der Fortgang der Ereignisse für meinen Geschmack zu vorhersehbar und sehr gradlinig strukturiert. Sinnvoll ist es sicher zudem, den ersten Teil dieser Krimireihe („Feuerfrauen“) vorab zu lesen, da sich einige Informationen zum Geschehen auf den Vorgänger beziehen. Notwendig zum Verständnis der Ereignisse ist es aber nicht unbedingt. Wer einen kurzweiligen Krimi für zwischendurch sucht, ist hiermit gut bedient. Mir persönlich fehlt ein bisschen das Außergewöhnliche an der Story.

Bände der Trilogie:
1.Teil: Feuerfrauen, erschienen Februar 2010
2.Teil: Goldfrauen, erschienen Juli 2010
3.Teil: Todesfrauen, noch nicht erschienen

Copyright © 2011 by Sandra Stockem

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