Heilbronn 37°

Henrike Spohr
Heilbronn 37°

emons:
ISBN 978-3-95451-365-9
Kriminalroman
Erschienen: 23. Juli 2014
Umschlagmotiv: photocase.com/Francesca Schellhaas
Umschlaggestaltung: Tobias Doetsch
Taschenbuch, 256 Seiten

www.emons-verlag.de

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Die Autorin:

Henrike Spohr lebt mit Mann und zwei Kindern in Heilbronn, direkt am Waldrand. Die Ideen zu ihren atmosphärischen Thrillern entwickelt sie gemeinsam mit ihrem Mann, am liebsten bei einem Glas Wein, abends auf der Terrasse.

Das Buch:

Tamara ist glücklich. Schon bald wird sie ihre erste eigene Ausstellung haben und damit hoffentlich den langersehnten Durchbruch als Künstlerin schaffen. Derzeit arbeitet sie wie eine Besessene an neuen Bildern. Doch etwas trübt ihr Glück. Sie fühlt sich beobachtet und sehr schnell flammen Erinnerungen an einen kurzen Zeitraum in ihrer Kindheit auf, in dem sie Schlimmes erlebt hat. Tamaras Ängste sind greifbar und beängstigend. Nicht einmal Tamaras Partner Paul kann ihr helfen. Vielmehr scheint er hilflos und es kommt sogar so weit, dass die Ängste auf ihn überzugreifen scheinen.

Der Leser weiß, dass Tamara tatsächlich beobachtet wird. Die Identität des Verfolgers ist nicht gleich klar, allerdings scheint er nicht für eigene Zwecke hinter Tamara herzuspionieren sondern einen entsprechenden Auftrag zu haben. Nur von wem und warum?

Anna ist ängstlich. Sie glaubt ihr Mann Andreas würde etwas vor ihr verbergen und sie beginnt ihm nachzuspionieren. Andreas scheint ein erfolgreicher Mann zu sein, der uns aber aus Sicht von Anna auch als sehr bestimmend beschrieben wird.

Zwischen Tamara/Paul und Anna/Andreas gibt es eine Verbindung. Der Leser wird nicht umhin kommen dies schon frühzeitig zu erkennen, aber die Autorin hat diese Verbindung so geschickt getarnt, dass sie wohl niemand vollständig korrekt erraten wird. Vielmehr werden hier von Henrike Spohr falsche Fährten gelegt und der Leser wird mit einem wirklich gelungenen Ende überrascht.

„Heilbronn 37°“ ist ein sehr guter, psychologisch tiefschürfender Roman. Die Autorin schafft eine gruselig schaurige Atmosphäre und bedient sich hierfür diverser Keller, Katzen, Träume und Geräusche und eines schwülen Sommers mit drückender Hitze und langen schlaflosen Nächten. Dieses wirklich beängstigende Szenario macht die Stärke der Geschichte aus. Es lohnt sich wirklich dieses Debüt der Autorin Henrike Spohr in die Hand zu nehmen.

Copyright © 2015 by Iris Gasper

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