Hochsommermord

Jochen Frech
Hochsommermord

btb
in der Verlagsgruppe Random House
ISBN 978-3-442-74464-0
Kriminalroman
Erschienen: 09.12.2013
Umschlaggestaltung: semper smile, München
Umschlagmotiv: © plainpicture/Mark Owen
Taschenbuch, 320 Seiten

www.btb-verlag.de
www.jochenfrech.de

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Der Autor:

Jochen Frech, geboren 1967, ist Polizeibeamter und studierter Diplom-Verwaltungswirt. Fünf Jahre lang war er beim SEK der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Nach einem anschließenden Studium an der Hochschule der Polizei und seiner Tätigkeit als Fachlehrer bei der Bereitschaftspolizei leitet Frech seit 2009 die Sportbildungsstätte der Polizei des Landes Baden-Württemberg. Seit einigen Jahren widmet er sich intensiv dem Schreiben. „Hochsommermord“ ist sein erster Roman.

Das Buch:

Der Prolog, der einen Ausflug schildert und in einem schrecklichen Unglück endet, scheint lange Zeit nichts mit der Handlung der sonstigen Geschichte zu tun zu haben. Aber natürlich ist dem nicht so…

Moritz Kepplinger hat die Polizeihochschule beendet und tritt seinen Dienst als Kriminalkommissar in Göppingen an. Sein allererster Einsatz hängt mit dem Verschwinden eines Mädchens zusammen. Manuela Jessen ist an einem Freitag nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Die Mutter vermutet sie zunächst bei ihrem Ex-Mann, bis ihr erst am Sonntag bewusst wird, dass ihr ehemaliger Mann das Wochenende ganz woanders verbracht hat und die Tochter zwangsläufig gar nicht bei ihm sein kann. Zu den Ermittlungen hinzugezogen wird die Polizistin Lea Thomann, die eigentlich im Streifendienst arbeitet, die die Familie Jessen aber aus vorangegangenen Einsätzen kennt bei denen sie Manuelas Vater als gewalttätig kennengelernt hat. Zwischen Moritz und Lea entwickelt sich relativ schnell eine angenehme Harmonie, mit der die Grundvoraussetzung für eine gute Zusammenarbeit geschaffen ist. Beide haben auch im privaten Bereich mit Problemen zu kämpfen, verstehen es aber damit umzugehen.

Die Suche nach dem vermissten Mädchen gleicht einem Wettlauf mit der Zeit. Wenngleich der Leser mehr weiß als die Ermittler, schafft es der Autor hier durchweg eine hohe Spannungslinie zu halten, denn bis zum Schluss ist nicht klar welches Motiv hinter der Tat steckt und damit bleibt auch der Täter lange Zeit im Verborgenen.

Die Ermittlungsarbeiten werden sehr sachlich beschrieben und hieran merkt man ganz deutlich, dass der Autor Jochen Frech sich bestens in Polizeikreisen auskennt und weiß wie eine Ermittlung läuft. Hier gibt es auch alltägliche Dinge zu erledigen und nicht nur ständige Action zu erleben.

Moritz Kepplinger ist ein Mensch wie du und ich, der seine Arbeit manchmal liebt und manchmal hasst und nicht aus der Masse heraus sticht. Ein sympathischer Ermittler, der gemeinsam mit seiner Kollegin Lea noch weitere Fälle lösen sollte und das bitte genauso ruhig und sachlich wie in diesem Debütroman hier.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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