Höllental

Andreas Winkelmann
Höllental

(sfbentry)
Goldmann
in der Verlagsgruppe Random House GmbH
ISBN 978-3-442-47561-2
Psychothriller
Erschienen: 18. Februar 2013
Umschlaggestaltung: UNO Werbeagentur, München
Umschlagmotiv: © FinePic, München; mauritius images / age
Taschenbuch, 352 Seiten

www.goldmann-verlag.de
www.andreaswinkelmann.com

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Der Autor:

Andreas Winkelmann, geboren im Dezember 1968, entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Als Berufener hielt er es in keinem Job lange aus, war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, blieb jedoch nur dem Schreiben treu. „Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus“, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.

Das Buch:

Eine junge Frau begeht Selbstmord. Sie stürzt sich im Schneetreiben von der Brücke hoch über der Höllentalklamm. Roman Jäger, Mitarbeiter der örtlichen Bergwacht, versucht der jungen Frau noch zu helfen. Er bekommt ihre Hand zu packen, aber sie lässt los und stürzt in die Tiefe. Roman ist entsetzt. Warum nur konnte er der Frau nicht helfen? Warum hat sie ihn losgelassen? Die Mutter der verstorbenen Laura Waider bittet Roman um seine Teilnahme an der Beerdigung, da er der letzte Mensch war, der die Tochter lebend gesehen hat. Roman folgt ihrem Wunsch und lernt dort Lauras beste Freundin Mara kennen.

Der Selbstmord von Laura scheint mit einem Ereignis zusammenzuhängen, das einige Zeit zurückliegt. Lauras Clique wollte gemeinsam hinauf auf den Berg, genau dorthin, wo Laura nun ihr Leben gelassen hat. Roman Jägers Neugier ist geweckt und er trifft bei seinen Nachforschungen auf eine Mauer des Schweigens, auf eine Familie, die zerrüttet scheint und Freunde, die etwas zu verbergen haben.

Andreas Winkelmann gelingt es in diesem Buch die Eindrücke der Natur mit dem Geschehen in seiner Geschichte zu verknüpfen. Die Höllentalklamm im Winter ist gefährlich, bedrohlich und düster. Ähnlich scheint es Laura in den letzten Monaten ihres Lebens ergangen zu sein. Aber warum? Und wie hängen die Eindrücke eines Soldaten in Afghanistan damit zusammen, die hier immer wieder auftauchen?

In diesen Thriller geht es nicht blutrünstig zu, aber auf eine ganz andere Art und Weise bizarr. Der Autor beschreibt die Charaktere sehr detailliert, er beleuchtet die Clique rund um Laura und schafft genügend Raum für eigene Spekulationen des Lesers. Die Verwicklungen und Hintergründe sind so nicht auf den ersten Blick erkennbar und auch, wenn man glaubt Ursache und Hintergründe von Lauras Tod erkannt zu haben, so schafft es Andreas Winkelmann auch dann noch einmal für eine Überraschung zu sorgen.

„Höllental“ hat mich überzeugt. Eine eindeutige Leseempfehlung für alle Liebhaber von Andreas Winkelmann und solche, die es werden wollen.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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