Judasbrut

Sabine Fink
Judasbrut

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1383-4
Krimi
Erschienen Februar 2013
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung eines Fotos von © laforme / photocase.com
Paperback, 314 Seiten

www.gmeiner-verlag.de
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Die Autorin:

Sabine Fink, 1969 in Dortmund geboren, lebte in Köln, Braunschweig und Hongkong. Die gelernte Informatikerin war in der Erwachsenenbildung tätig. Heute arbeitet sie als freie Autorin in Mittelfranken und betreut Kinder und Jugendliche in einer Ganztagsschule. Sie treibt gern Ausdauersport und kümmert sich um Familie, Haus und Hund.

Das Buch:

An ihrem ersten Arbeitstag nach den gemeinsamen Ferien mit Tochter Franziska wartet auf die Erlanger Kommissarin Maria Ammon ein interessanter neuer Ermittlungsfall. Der bekannte Wissenschaftler Dr. Eichmüller liegt nach einem Ehestreit mit seiner Frau und einem daraus resultierenden Herzanfall in der Universitätsklinik Erlangen. Die Frau befindet sich auf der Flucht. Dr. Eichmüller wirft ihr vor, ihm mutwillig nicht geholfen und seine Herzbeschwerden sogar wissend noch verschlimmert zu haben. Kurz darauf verschwindet die Geliebte von Dr. Eichmüller spurlos. Auch hier scheint Eichmüllers Ehefrau Sara ihre Finger im Spiel zu haben.

Bei ihrer Ermittlungsarbeit erhält Maria Ammon unerwartete Hilfe von der Auszubildenden Michelle, die es für einen Praxisabschnitt von der Großstadt Köln ins Fränkische verschlagen hat. Michelle und Maria verstehen sich auf Anhieb und Maria bittet die junge Frau sich um den Tod einer Obdachlosen zu kümmern, der ebenfalls noch der Klärung bedarf. Zusätzlich nimmt Michelle natürlich auch an den Ermittlungen im Fall Eichmüller teil und findet unerwartete Dinge heraus.

Auch privat hat Maria viele Dinge zu klären. Da ist zum einen die Beziehung zu Olaf Richter, einem Staatsanwalt, mit dem sich Tochter Franziska nicht so gut versteht und zum anderen  hat Marias beste Freundin Nina gerade ziemliche Probleme, die mit einem Fremden zusammenhängen, dem Nina eher zufällig begegnet ist.

Die Autorin Sabine Fink präsentiert mit ihrem zweiten Roman rund um die Kommissarin Maria Ammon solide Krimikost mit sehr aktuellem Bezug. Sie bedient sich mehrerer Handlungsstränge, die eigentlich auf den ersten Blick in keinerlei Zusammenhang stehen. Ganz geschickt weckt sie Sympathien und Antipathien für bestimmte Charaktere beim Leser. Dieser ist geneigt ein schnelles Urteil darüber zu fällen wer hier gut oder böse ist, aber ob er damit richtig liegt? Der Krimi ist durchweg spannend und im Verlauf der Handlung hat man das Gefühl immer weniger den wahren Hintergrund der Ereignisse zu verstehen. Umso überraschender kommt dann das Ende daher.

Der Kriminalroman „Judasbrut“ wartet mit ein wenig Lokalkolorit auf, der aber so dezent gehalten wird, dass jeder nicht Ortskundige hier gut zurechtkommt. Außerdem ist das Thema des Krimis wirklich hochbrisant.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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