Kesselsturm

Oliver Wolf
Kesselsturm

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1446-6
Kriminalroman
Erschienen: Juli 2013
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung eines Fotos von © pp77 – Fotolia.com
und © fotofuerst – Fotolia.com
Paperback, 341 Seiten

www.gmeiner-verlag.de
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Der Autor:

Oliver Wolf wurde 1978 in Stuttgart geboren und wohnt seitdem in einem Teilort der Schillerstadt Marbach. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft arbeitete er einige Jahre in verschiedenen Führungspositionen bei einer großen Krankenversicherung. Seit 2008 ist er als Vertriebsberater, Coach und Trainer tätig.

Das Buch:

Mit „Kesselsturm“ präsentiert der Autor Oliver Wolf seinen zweiten Krimi rund um die Ermittler André Bürkle und Antonia Ronda. In diesem Fall geht es um Morde in der Stuttgarter S-Bahn. Zu unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Strecken werden Menschen scheinbar wahllos erschossen. Zwischen den Opfern gibt es keinerlei offensichtliche Verbindungen, was die Ermittlungen erschwert.
Ronda fühlt sich derzeit ohnehin gerade überfordert, da sie im privaten Umfeld erhebliche Probleme mit ihrer im Heim lebenden Mutter hat. Man spürt sehr deutlich, dass Ronda nicht wirklich bei der Sache ist und hat schnell den Eindruck, dass sie viel zu impulsiv und voreilig agiert.

Oliver Wolf genügt auch in seinem neuen Buch nicht nur ein Handlungsstrang. Es müssen gleich einige mehr sein und einen davon siedelt er sogar im Jahre 243 nach Christus an. In dieser Zeit lebt die Suebin Geofin, die bei einem Angriff auf das eigene Dorf ihre gesamte Familie verliert und Rache schwört. Anhand einer Lanze will sie die Mörder ausfindig machen und zur Rechenschaft ziehen.

Dann sind da noch der geplante Bau von Windrädern, der in Stuttgart hohe Wellen schlägt und eine damit in Zusammenhang stehende, derzeit ruhende Baustelle.

Wie das alles zusammenhängt erschließt sich erst gegen Ende der Geschichte, auch wenn sich der Leser sicherlich das eine oder andere bereits im Vorfeld denken kann. Mir persönlich hat vor allen Dingen die Geschichte der Suebin Geofin sehr gefallen, wobei man natürlich sagen muss, dass hierdurch die eigentliche Krimihandlung viel zu kurz kommt. Sicherlich hätte man dieser Erzählung einen kleineren Raum einräumen können. Die Spannung leidet darunter ein wenig und es ist sicherlich Geschmackssache, ob diese Unterbrechungen einem Leser gefallen oder nicht.

Etwas zu kurz kommt auch die Thematik der Windräder. Das hat bei mir keinesfalls den Lesegenuss geschmälert, nur wird jeder Leser, der das Cover des Buches betrachtet und den Klappentext liest, sicherlich davon ausgehen, dass die Windräder eine relativ große Rolle in der Gesamthandlung einnehmen. Dies ist jedoch nicht so.

„Kesselsturm“ ist insgesamt ein Buch, welches Spannung und Unterhaltung gekonnt verbindet und für einige Stunden angenehmen Lesegenuss sorgt. Gerne hätte die Handlung aber auch etwas kompakter daherkommen dürfen.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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