Kölner Kreuzigung

Stefan Keller
Kölner Kreuzigung

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1078-9
Kriminalroman
1. Auflage 2010
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung eines Bildes von: Photo-Beagle / photocase.com
Taschenbuch, 278 Seiten

www.gmeiner-verlag.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Zum Autor:

Stefan Keller, Jahrgang 1967, lebt und arbeitet als Autor, Dozent und Dramaturg in Köln. Nach einer Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist und Theaterdramaturg schrieb er Hörspiele, Fernsehshows, Drehbücher, Bühnenstücke, Kurzgeschichten, Lyrik, Magazinbeiträge, Presse- und Werbetexte. Er lektoriert für Filmproduktionen und Fernsehsender und unterrichtet seit mehreren Jahren Schreiben als Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln und am KOMED, dem Zentrum für Veranstaltungen im Media-Park Köln. Der Roman Kölner Kreuzigung ist sein Debüt als Krimiautor.

Zum Buch:

In Köln wird in einer Wohnung ein Schauspielerehepaar tot aufgefunden. Scheinbar gab es noch am Abend zuvor eine Party bei der ziemlich heftig gefeiert wurde. Kokainreste und umherstehende Partyreste zeichnen ein eindeutiges Bild. War es Mord und Selbstmord oder hat ein Fremder den Mann und die Frau getötet? Hauptkommissar Hannes Bergkamp und seine Kollegin Kommissarin Paula Wagner tappen im Dunkeln.

Zeitgleich erhält die Detektei von Gunther Brock von einem Museum inoffiziell den Auftrag ein verschollenes Gemälde des bekannten Kölner Malers Stefan Lochner zu finden, das im Jahre 1943 in den Kriegswirren spurlos verschwand. Gemeinsam mit seinem Gehilfen Marius Sandmann nimmt er die Ermittlungen auf. Dabei stoßen die Detektive schnell auf mögliche Verdächtige, doch bevor sie sich gegenseitig austauschen können, wird Gunther Brock tot aufgefunden. Er wurde auf einem alten Schutthügel an ein Kreuz genagelt. Marius Sander ist entsetzt als er Besuch von der Polizei erhält. Nach und nach jedoch erfährt er mehr Dinge über seinen ehemaligen Chef, die dieser ihm wohl bisher verschwiegen hat und wird auch noch zum Hauptverdächtigen der ermittelnden Beamten Bergkamp und Wagner.

Was bleibt Sander da anderes übrig als den Fall selbst zu lösen? Dabei begibt er sich in Lebensgefahr.

In seinem Debüt als Krimiautor gelingt es Stefan Keller zwei unterschiedliche Handlungsstränge geschickt miteinander zu verbinden. Dabei fließen auch geschichtliche Details ein, die der Leser Zug um Zug erfährt.

Die Person Marius Sander ist ein interessanter und schön gezeichneter Charakter, der nach dem Tod seines Chefs nicht nur die Ermittlungen alleine weiter führt um seine eigene Haut zu retten, sondern auch vor die Frage gestellt wird wie es in seinem Leben weitergehen soll? Er ist ein Mann aus dem Leben mit positiven und negativen Seiten, der aber nicht zu extremem Verhalten neigt. Das macht ihn sympathisch. So darf die Leserschaft wohl auf weitere Fälle rund um Detektiv Sander hoffen.

Obwohl der Krimi in Köln spielt und ein jeder Kölner im Buch sicherlich bekannte Orte wieder erkennen wird, so ist der lokale Aspekt doch nicht wirklich bedeutsam. In erster Linie entsteht die Verbindung zu Köln hier über den Maler Stefan Lochner und so ist das Buch auch für jeden nicht kölschen oder rheinischen Leser zu empfehlen. Ein gelungener Ausflug in die scheinbar auch gefährliche Welt der Kunst

Copyright © 2010 by Iris Gasper

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