Mörderisches Puzzle

Elke Schwab
Mörderisches Puzzle
Ein Baccus-Borg-Krimi

Solibro Verlag
ISBN 978-3-932927-37-9
Krimi
1. Auflage 2011
Umschlaggestaltung: Nils A. Werner, ousiadesign.de
Coverfoto: una.knipsolina / photocase.com
Taschenbuch, 384 Seiten

www.solibro.de
www.elkeschwab.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Zur Autorin:

Im Nordosten von Frankreich in einem alten Bauernhaus entstehen die spannenden Krimis der gebürtigen Saarländerin Elke Schwab. In der Nähe zur saarländischen Grenze schreibt und lebt sie zusammen mit Lebensgefährten samt Pferden, Esel und Katze. Elke Schwab wurde 1964 in Saarbrücken geboren und ist im Saarland aufgewachsen. Nach dem Gymnasium in Saarlouis arbeitete sie über zwanzig Jahre im Saarländischen Sozialministerium, Abteilung Altenpolitik. Schon als Kind schrieb sie über Abenteuer, als Jugendliche natürlich über Romanzen. Später entschied sie sich für Kriminalromane. Vor elf Jahren brachte sie ihr erstes Buch auf den Markt. Seitdem sind neun Krimis und drei Kurzgeschichten von ihr veröffentlicht worden.

Zum Buch:

Ein wahrlich „Mörderisches Puzzle“ finden in diesem Krimi der Autorin Elke Schwab die beiden Polizisten Lukas Baccus und Theo Borg vor. Der Chefredakteur der Neuen Zeit, Erwin Frisch, verschwindet spurlos und kurz darauf tauchen nach und nach einzelne Körperteile auf, die als Postpaket aufgeben wurden. Schnell steht fest: Die Körperteile wurden dem Opfer bei lebendigem Leib entfernt und es handelt sich ganz offensichtlich um Körperteile des Entführten. Gibt es eine Chance das Opfer lebend zu retten?
 
Die Ermittlungen gestalten sich nicht leicht, denn es gibt eine Menge Tatverdächtige. Durch seine Arbeit bei der Zeitung und diverse Berichterstattungen hat sich Erwin Frisch in der Vergangenheit durchaus Feinde gemacht. Auch als Chef war er nicht sonderlich beliebt und manches Mal sehr ungerecht, so dass auch hier ein Tatmotiv zu finden sein könnte. Außerdem war Erwin Frisch wohl auch kein Kind von Traurigkeit in Sachen Frauen. Mögliche Täter gibt es also in Hülle und Fülle. Wo setzt man da mit den Ermittlungen an?
 
Neben ihrem Job haben die Kommissare aber noch mit anderen Dingen zu kämpfen. So scheinen sie beide gerade eine neue Liebe für sich entdeckt zu haben und müssen in der eigenen Abteilung auch ein wenig für Ordnung sorgen.
 
Die eigenen Liebeleien der Kommissare, lesbische Beziehungen, ein Kardinal, unerwartete Wendungen in der Zeitungsredaktion, eine Kriminalautorin und weitere nicht auf Anhieb einzuordnende Details führen den Leser, aber auch die ermittelnden Kommissare, immer wieder auf eine andere, neue Fährte.
 
„Mörderisches Puzzle“ ist insgesamt eine gelungene Leistung, wenngleich einzelne Passagen des Krimis für den logischen Fortgang der Handlung sicher nicht unbedingt erforderlich gewesen wären. Der Autorin gelingt es aber sehr gut, durch häufigen Perspektivwechsel und Schilderungen auch aus Sicht des Täters Spannung aufzubauen. Die Spannung hält sich durchweg auf hohem Niveau. Einzig die zu Beginn häufig auftretenden Streitereien und zickigen Verhaltensweisen eines Großteils der weiblichen Charaktere stören etwas den Handlungsfluss.
 
Von den Kommissaren Baccus und Borg darf es zukünftig gerne mehr sein. Hier ist noch genügend Raum für Entwicklungen sowohl in privater als auch in dienstlicher Hinsicht. Die Kommissare dürften an ihren Fehlern wachsen. Der Leser darf sich darauf freuen.
 
Copyright © 2011 by Iris Gasper

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