Paranoia – Der Hinterhalt

Trevor Shane
Paranoia – Der Hinterhalt
Band  1

(sfbentry)
Children of  Paranoia (2011)
Goldmann Verlag
ISBN 978-3-442-31265-8
Thriller, Science Fiction
Erschienen 2012
Übersetzer Thomas Bauer
Titelbild GGP Media GmbH
Umfang 478 Seiten

www.goldmann-verlag.de
http://www.paranoia-buch.de
http://www.childrenofparanoia.com/

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Trevor Shane studierte am Columbia College und am Georgetown Law Center, arbeitete lange Zeit als Berater für einen großen international tätigen Finanzkonzern und lebt heute in Brooklyn, New York. (Quelle: Goldmann)

Vorwort

„Der Hinterhalt“ ist erst der Anfang – die Paranoia geht weiter! Trevor Shane schreibt bereits an der Fortsetzung der Geschichte von Joseph und Maria. Jeder Teil der geplanten Trilogie wird die Geschichte aus einer anderen Perspektive weiterzählen. (Quelle: Goldmann)

Zum Buch

Joe führt seit seinem 18. Lebensjahr ein schonungsloses Leben als Auftragsmörder. Er befindet sich mitten in einem Krieg zwischen zwei verschiedenen Parteien, von dem der Rest der Welt nichts weiß. Entfliehen konnte er dem Krieg nicht, schließlich wurde er als Kind einer der beiden Seiten hineingeboren und musste den Tod vieler geliebter Menschen verkraften. Um den Tod dieser Menschen zu rächen, arbeitet Joe nun als Auftragsmörder und reist von Staat zu Staat mit vielen wechselnden Identitäten und nur wenigen Freunden. Als er dann bei einem Auftrag das Mädchen Maria kennenlernt, gerät nicht nur sein Leben vollkommen aus der Bahn …

Fazit

Bis zum Schluss wusste ich nicht, ob ich das Buch gut finde oder nicht. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive Joes in Tagebuchform erzählt. Bei dieser Erzählung lässt allerdings der Hauptprotagonist tief greifende Emotionen vermissen. Kurzsätze und wenig beschreibende Details beschleunigten die Geschichte und ließen das Ganze recht neutral wirken. Eher skizzenhaft ließ sich die Geschichte des Killers Joe nachvollziehen, während andere Figuren vollkommen außen vor blieben. Hinzukam ein nebulöser Krieg, bei dem keiner weiß, um was es geht, oder wie er überhaupt begann. Bei, dem keiner weiß, auf welcher Seite er wirklich steht und bei dem man nicht mal den eigenen Leuten vollkommen vertrauen kann.

Schlussendlich trug dies jedoch zur Grundstimmung des Romans bei. Schnell tauchte man in das Gefühl der Paranoia ein und die rasante Geschichte ließ den Roman nie langweilig werden. Aktion ersetzte die fehlenden Gefühle und nahm den Leser mit auf eine atemlose Flucht. Die Botschaften des Romans waren dann auch vielversprechend: das Hinterfragen bestehender Regeln und Autoritäten, das Zweifeln an einer Einteilung der Welt in Freund und Feind, Gut und Böse, Liebe über Grenzen hinweg und Liebe, die es vermochte vom Hass abzubringen. Das Ende des Buches war für mich wirklich überraschend und lässt viel Potenzial für den zweiten Teil zurück, der dann aus der Perspektive Marias erzählt wird. Ich bin wirklich gespannt, wie der Autor diesen Sprung zwischen männlicher und weiblicher Perspektive, zwischen Killer und cleverem Mädchen aus gutem Hause schafft.

Ein Auftakt einer Trilogie, der viel Spannung verspricht.

Copyright © 2012 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.