Puppengrab

Kate Brady
Puppengrab
Sheridan-Serie Band 1

One Scream Away (2009)
Knaur Verlag
ISBN  978-3-426-65215-2
Krimi & Thriller, Liebe & Romantik
Erschienen 2011
Übersetzer Antje Nissen
Umfang 453 Seiten

www.knaur.de
www.katebrady.net

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Autorenporträt

Kate Brady ist Chorleiterin und Dozentin für Musik. Für ihren Debütroman „Puppengrab“ wurde sie mit dem begehrten RITA-Award ausgezeichnet. Zurzeit schreibt sie am zweiten Roman um Ex-FBI-Agent Neil Sheridan. Sie lebt mit ihrer Familie in Atlanta. (Quelle: Knaur)

Zum Buch

Beth Denison führt das Leben eines einfachen Kleinstädters. Sie hat ein hübsches kleines Häuschen, mit einem weißen Gartenzaun und gepflegten Blumenbeeten. Sie hat einen Hund und eine kleine Tochter. Und einen psychopathischen Killer, der sie verfolgt. Ein Killer der Frauenschreie sammelt – und Beth hat ihm den ihren versagt. Er sieht ihren Schrei als die Krönung seiner Sammlung an, die einzige Möglichkeit die Stimme seiner Mutter zum Schweigen zu bringen und seiner Schwester Jenny das Leben zu ermöglichen, das sie verdient.

Die Morde des Serienkillers rufen Ex-FBI-Agenten Neil Sheridan auf den Plan. Schnell findet er heraus, dass Beth etwas mit dem Mörder zu tun hat und ein schreckliches Geheimnis wahrt. Bei dem Versuch ihr das Geheimnis abzuringen, geraten Beth und Neil immer weiter in den Strudel der sich entzündenden Leidenschaft…

Fazit

Eine wirklich durchdachte Story, die gut einen Kriminalfall mit einer sich entwickelnden Liebesbeziehung verbinden konnte. Interessant war der Aspekt, dass sowohl das Opfer, wie auch der Leser von Anfang an wussten, wer der Täter ist. Allerdings erfuhr man die Beweggründe des Täters erst nach und nach, wodurch es gelang, die Spannung bis zum Ende des Thrillers aufrechtzuerhalten. Innerhalb der Story wechselten immer wieder die Perspektiven, was der Geschichte an sich mehr Komplexität verlieh und einem die Figuren nahe brachte. Der Schluss konnte dann auch noch mit einer echten Überraschung überzeugen und führte viele der losen Enden zusammen. Die Geschichte zwischen Beth und Neil wird man in einem weiteren Band verfolgen können.

Insgesamt ein guter Thriller, der einen für einen Abend an die Couch fesseln kann.

Copyright © 2011 by Yvonne Rheinganz

Titel erhältlich bei Buch24.de
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Comments

  1. Ui…ich frage mich gerade, wie dieses Buch bisher nicht auf meinem Radar auftauchen konnte. Das hört sich massiv nach meinem Beuteschema an: Psychopath verfolgt Frau plus leichte Liebesgeschichte.

    Und wieder ein Buch für meine Neverending Wunschliste!

    Danke für die schöne Rezi!

  2. Liebe Yvonne,

    ich staune über deine Lesegeschwindigkeit „(…) für einen Abend an die Couch fesseln (…)“ ;-). Ja, ich weiß, ich bin ein Langsamleser, aber 450 Seiten an einem Abend? Bekommst du keinen Augenmuskelkater oder Schnupfen von dem ständigen Luftzug der umgeblätterten Seiten? 😉

  3. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich ein „Nur-noch-ein-Kapitel-Leser“ bin. Das bedeute ich bin wirklich immer fest entschlossen, höchstens noch 2-3 Kapitel zu lesen bevor ich ins Bett gehe. Es endet meistens damit, dass ich mir überlege, ob ich die halbe Stunde noch aufbleibe und dann gleich die Zeitung reinhole…

  4. Ganz klar: Lesesüchtig! 😉

    Zitate:
    „Lesesucht, die Sucht, d. h. die unmäßige, ungeregelte auf Kosten anderer nötiger Beschäftigungen befriedigte Begierde zu lesen, sich durch Bücherlesen zu vergnügen.“

    „Die Lesesucht unserer Weiber.“

    „Den höchsten Grad dieser Begierde bezeichnet man durch Lesewut.“

    Joachim Heinrich Campe: Wörterbuch der deutschen Sprache. Bd. 3. Braunschweig, 1809

  5. Lieber Günni, wenn ich diesen Beitrag anklicke, sehe ich nicht die passende URL. Deshalb wird die Seite auch nicht über Google angezeigt. Kann man das in WORD PRESS so einstellen, dass der Beitrag auf der Startseite mit URL angezeigt wird?

  6. Hi!

    Sorry, aber Günni nennen mich – wenn überhaupt – nur meine Freunde. Und auch nur, wenn sie es eilig haben. 🙂

    Die Sache mit der URL liegt an Google und deren Änderungen. Ich selbst habe nichts geändert. Ich muss mal gucken, ob ich Suchmaschinen dazu zwingen kann nur den Deeplink zu verwenden.

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