Schmetterlingstod

Oliver Becker
Schmetterlingstod

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1322-3
Krimi
Erschienen Juli 2012
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung der Bilder von: © bellaluna / photocase.com
Paperback, 338 Seiten

www.gmeiner-verlag.de

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Der Autor:

Oliver Becker, geboren 1969, wuchs in Blumberg/Schwarzwald auf und lebt heute in Frankfurt am Main, wo er für eine internationale Werbeagentur tätig ist. Nach zwei erfolgreichen historischen Romanen erscheint mit „Schmetterlingstod“ der erste Kriminalroman des Autors.

Das Buch:

John Dietz hat sich selbstständig gemacht, als Detektiv. Nachdem er beruflich bereits einige Dinge ausprobiert hat, scheint er nun endlich in seinem Traumberuf angekommen zu sein. Allerdings mangelt es ihm an Kundschaft. Das ändert sich als seine ehemalige Klassenkameradin Laura Winter in der Detektei erscheint und John Dietz um Hilfe bittet. Lauras Schwester Felicitas ist von einem Auto überfahren worden und ums Leben gekommen. Die Fakten des Unfalls werden hier nicht in Frage gestellt, aber Laura hat Fragen zu Felicitas’ Leben. Diese hat nämlich eigentlich in Freiburg studiert, aber an der Uni kann sich kaum jemand an Felicitas erinnern und in ihrem Zimmer im Studentenwohnheim wohnt schon lange eine andere Studentin. Was also hat Felicitas gemacht? Wie hat sie gelebt? Warum hat sie darüber nicht mir ihrer Familie gesprochen? Alle diese Dinge beschäftigen Laura Winter und John soll diese Fragen lösen.

Mit großem Enthusiasmus begibt John sich an den Fall, obwohl im seine Mandantin eigentlich nicht wirklich sympathisch ist. Wie schon zu Schulzeiten findet John zwar, dass Laura eine tolle Frau ist, aber eben arrogant, reich und unerreichbar für den kleinen Detektiv. Aber, ist das wirklich so? Vermutlich schon, denn kurz darauf entzieht Laura John den Fall. Dieser aber lässt sich davon nicht erschüttern und stellt weitere Nachforschungen an. John taucht ein in die kriminelle Szene Freiburgs und muss feststellen, dass sich hinter diesem Fall eine ganz große Nummer verbirgt. Während Laura in ihrem Hotelzimmer bedroht wird, macht John die Bekanntschaft von wirklich üblen Typen und trägt auch einige Blessuren davon.

„Schmetterlingstod“ spielt zwar in einer bestimmten Region Deutschlands, nämlich in und um Freiburg, ist aber durchaus kein Regionalkrimi im eigentlichen Sinne. Die Handlung könnte man fast überallhin verlagern. Die Protagonisten John und Laura sind zwei sehr interessante Menschen über die man im Buch zunächst einmal viel erfährt, allerdings eigentlich nie genug um sie abschließend beurteilen zu können. Das ist sehr reizvoll, denn neben dem Ermittlungsgeschehen, erlebt der Leser auch viele zwischenmenschliche Szenen. Die Spannung steigt erst richtig ab dem zweiten Drittel des Buches, läuft dann aber auch zu Hochtouren auf.

Ganz besonders hervorheben muss ich zum Abschluss noch den genialen Papagei Elvis, der John Dietz bei seinen Nachforschungen zur Seite steht. Er wacht in der Detektei und ist eine wahre Kämpfernatur.

Eine spannende Handlung, liebenswerte Protagonisten und ein Papagei für alle Fälle. Einfach herrlich! Daher bitte zukünftig mehr von John Dietz und seinen Fällen. Geübt hat dieser Detektiv jetzt genug!

Copyright © 2012 by Iris Gasper

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