Schuld war nur der Tee

Emma Grey
Schuld war nur der Tee
Genusskrimi

KSB
ISBN 978-3-941564-91-6
Kriminalroman
Erschienen: März 2014
Umschlaggestaltung und Layout: Atelier Reichert, Stuttgart
Titelfoto: Speedfighter, fotolia.com
Taschenbuch, 250 Seiten

www.emmagrey.de
www.genusskrimi.de

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Die Autorin:

Emma Grey ihr Studium beendet hatte, zog es sie für einige Zeit ins Ausland. Viele Reisen in ferne Länder und fremde Kulturen öffnen noch immer ihren Blick für Neues. Sie schreibt am liebsten am Meer. Die meisten Ideen, die sich in ihren Krimis widerspiegeln, kommen ihr im Alltag. Bisher entwickelte und vermarktete Emma Grey neue Produkte in der Lebensmittelindustrie. Auf einer Reise in Südengland schuf Emma Grey die Romanfigur Peter Cromwell, dessen erster Fall „Schuld war nur der Tee“ dort spielt. Emma Grey ist Mitglied der deutschsprachigen Autorengruppe „Mörderische Schwestern“. Sie wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von Heidelberg.

Das Buch:

Der Chirurg Dr. Steven Bartley hat bahnbrechendes geschafft. Es ist ihm und seinem Team gelungen bei einem Parkinsonpatienten einen Hirnschrittmacher zu implantieren und zwar so, dass keine anderen Verletzungen auftreten. Die Begeisterung im Allgemeinen ist groß, doch Dr. Bartley kann seinen Erfolg nicht lange genießen. Kurz darauf wird er tot aufgefunden, gekocht in seiner eigenen Badewanne.

Die Ermittlungen in diesem Mordfall leitet Detective Chief Inspector Peter Cromwell. Dieser ist zwar einerseits sehr engagiert, derzeit aber in seiner ganz eigenen, persönlichen Krise gefangen. Nachdem er vor einiger Zeit seine Ehefrau bei einem Bootsunglück verloren hat, ist vor kurzem auch noch sein ehemaliger Partner ums Leben gekommen. Peter Cromwell fühlt sich schuldig, obwohl ihm alle anderen versichern, dass ihn keinerlei Schuld trifft. Dennoch kann Peter sich nicht mehr so auf seine Arbeit konzentrieren wie früher einmal. Da hilft ihm wohl auch der Alkohol nicht, den er vermehrt zu sich nimmt, eigentlich verschlimmert sich die Lage dadurch nur.

Während die Ermittler den Täter noch im nahen Umfeld von Dr. Bartley vermuten, wird in London eine weitere Leiche gefunden. Ein Immobilienmakler wird tot aufgefunden. Die Todesursache stimmt überein, allerdings scheint es keinerlei Verbindung zwischen diesem Mann und dem ersten Opfer zu geben. Und welche Bedeutung mag das grüne Pulver haben, das sich an beiden Tatorten feststellen lässt? Die Ermittler stehen vor einem Rätsel und irgendwie geht es nicht voran. Diese Situation wird auch nicht gerade dadurch verbessert, dass man Peter eine neue Partnerin an seine Seite stellt. Lynn ist jung, sehr bestimmend und besserwisserisch. Mit ihrer Art stößt sie nicht nur bei Peter, sondern auch bei Kollegen und sehr deutlich auch bei mir als Leserin auf Gegenwehr. Während ich zunächst mit Peter und seiner Art nicht warm werden konnte, wurde mit dem Auftauchen von Lynn meine Abneigung gegen diese Frau viel stärker. Nun von Harmonie und Sympathie kann hier wahrlich keine Rede sein.

Obwohl der Leser auch aus der Sichtweise des Täters Dinge erfährt und Ansätze seiner Motive erkennen darf, so bleibt es einige Zeit unklar wer hinter den Taten steckt. Für mich persönlich leider etwas zu früh ist dann aber klar wer hinter den Taten steckt und dann läuft alles einfach zu glatt. Hier ist ein Hauch zu viel Zufall im Spiel und etwas zu viel Charakterschwäche und Emotionalität der Protagonisten. Die grundsätzliche Idee dieses Krimis jedoch ist gelungen.

Copyright © 2014 by Iris Gasper

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