Steirerkind

Claudia Rossbacher
Steirerkind
Sandra Mohrs dritter Fall

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1396-4
Krimi
Erschienen Januar 2013
Umschlaggestaltung: U.O.R.G. Lutz Eberle, Stuttgart
unter Verwendung des Fotos von: Hannes Rossbacher
Paperback, 279 Seiten

www.gmeiner-verlag.de
www.claudia-rossbacher.com

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Die Autorin:

Claudia Rossbacher, geboren in Wien, zog es nach ihrem Studium der Tourismuswirtschaft in die Modemetropolen der Welt, wo sie als Model im Scheinwerferlicht stand. Danach war sie Texterin, später Kreativdirektorin in internationalen Werbeagenturen. Seit 2006 arbeitet sie als freie Autorin in Wien. In dieser Zeit entstanden unter anderem mehrere Kriminalromane und Kurzkrimis. Ihr bei Gmeiner 2011 veröffentlichter Roman „Steirerblut“ wurde im Herbst 2012 für den ORF verfilmt (Regie: Wolfgang Murnberger). „Steirerherz“ aus dem folgenden Jahr konnte sich, wie schon der erste Fall der LKA-Ermittlerin Sandra Mohr, einige Monate lang in der österreichischen Schwarzer Beststellerliste behaupten.

Das Buch:

Die Ski-WM in Österreich soll in Kürze starten, doch kurz zuvor wird im Steirischen Bodensee unter einer Eisdecke treibend die Leiche von Roman Wintersberger, dem Cheftrainer des österreichischen Herrenskiteams gefunden. Wintersberger wurde bereits seit einigen Wochen vermisst und sein Verschwinden konnte sich niemand so recht erklären.

An den Leichenfundort gerufen werden Sandra Mohr und Sascha Bergmann vom LKA in Graz. Bereits die Anreise gestaltet sich schwierig, denn die Ermittler geraten in ein großes Schneegestöber und bleiben sogar mit dem PKW stecken. Sascha lässt seine Fahrerin Sandra alles alleine regeln, schließlich kennt er sich weder mit Schneeketten aus noch ist er mit angemessener Winterkleidung unterwegs. Sein Verhalten ändert sich auch nicht großartig als man vor Ort auf die dort ermittelnden Beamten und den Kriminaltechniker trifft.

Schnell ist klar, dass Wintersberger ermordet wurde. Eine Kopfschusswunde lässt hier keine andere Vermutung zu. Die  Suche nach dem möglichen Täter ist allerdings nicht so leicht. Wenngleich alle Verdachtsmomente auf den prominenten Skirennläufer Tobias Autischer hindeuten, so gibt es auch andere Verdächtige und Sandra und Sascha ermitteln in alle Richtungen. Freunde, Bekannte und Verwandte des Opfers werden beleuchtet und ganz nebenbei erfährt der Leser natürlich viele Details über die Ski-WM und den Tourismus in der Region.

Claudia Rossbacher gelingt es auch in ihrem dritten Alpen-Krimi den Leser mit einem spannenden Fall zu überraschen. Besonders schön sind aber einfach auch die immer wieder auftauchenden Meinungsverschiedenheiten und Wortspielereien zwischen Sandra und ihrem Chef Sascha. Die beiden verbindet in jedem Fall ein sehr ungewöhnliches Verhältnis. Man könnte ja meinen, was sich neckt, das liebt sich, aber Sandra ist nach wie vor in ihren Julius verliebt, auch wenn die Beziehung hier zunächst unter keinem guten Stern steht.

Dieser Krimi lässt sich in kürzester Zeit lesen und führt den Leser auch mehr als einmal auf eine falsche Fährte. Man kann das Buch auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände lesen, aber um in den vollen Genuss der zwischenmenschlichen Beziehung von Sandra und Sascha zu kommen, empfehle ich in jedem Fall die Kenntnis der beiden Vorgängerbände.

Copyright © 2013 by Iris Gasper

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