Wasdunkelbleibt

riederike Schmöe
Wasdunkelbleibt

Gmeiner Verlag
ISBN 978-3-8392-1199-1
Kriminalroman
1.Auflage 11.07.2011
Umfang: 273 Seiten, Taschenbuch

www.gmeiner-verlag.de
www.friederikeschmoee.de

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei booklooker.de

Zur Autorin:

Friederike Schmöe wurde 1967 in Coburg geboren. Heute lebt sie in Bamberg. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist die habilitierte Germanistin als Dozentin an den Universitäten in Bamberg und Saarbrücken beschäftigt. Mit Katinka Palfy, der kultigen Heldin ihrer ersten acht Romane, hat sie sich in der Krimiszene längst einen Namen gemacht.
 
Zur Handlung:

In ihrem sechsten Fall muss sich das LKA München mit der Hackerszene beschäftigen. Denn sie sind persönlich betroffen: Ein Hacker hat sich in das Polizeisystem eingenistet und stellt die Sicherheitsanforderungen hiermit sehr in Frage. Parallel hierzu bekommt die Ghostwriterin Kea Laverde am späten Abend Besuch von einem Jugendlichen, der sich als Bastian Hut vorstellt und Kea beauftragen möchte, ein Buch über seine Erlebnisse als bezahlter Hacker zu schreiben. Kea nimmt den Auftrag nur zögerlich an, weil ihr das Ganze suspekt erscheint. Und wenig später findet man Bastian ertrunken im nahe liegenden See. War das Mord oder Zufall? Und wer hatte ein Interesse an Bastians Tod? Nero Keller, Ermittler beim LKA und Lebensgefährte von Kea wird zeitgleich in seinen Tätigkeiten jäh von seinem Chef gebremst, der Nero auf ein so genanntes Seitengleis abschieben möchte. Durch den ganzen Arbeitsstress und die Querelen bricht Nero schließlich zusammen und wird mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert. Jetzt liegt der Fall bei seinem Kollegen Freiflug, der von einem Maulwurf im Präsidium ausgehen muss…

Mein Fazit:

Nach dem letzten Krimi mit einer Reise an den Kaukasus stellt Kea Laverde hier wieder ihre gewohnten neugierigen Nachforschungen in ihrer Heimat an. Ihr Freund Nero erleidet einen Herzinfarkt und verkörpert hiermit die zurzeit hochaktuelle Volkskrankheit „Burn-out“. Aufgrund seines Zusammenbruchs spielt Nero in diesem Buch leider keine tragende Rolle. Kea ermittelt mit Hilfe von ihrer Freundin Juliane auf eigene Faust und wird selbst auch nicht vom einem Hacker im eigenen System verschont.

Hier werden aktuelle Themen aufgegriffen, mit denen man sich als Internetuser zwangsläufig beschäftigen muss oder was man tagtäglich als Angriff in das Netz von großen Firmen in der Presse liest. Dv0ttny, rekinom oder x03… die Pseudonyme sind mir so fremd wie die Spionagemöglichkeiten im Cyberspace. Doch das Thema ist interessant mit Keas Ermittlungsfall gemixt und bringt es mir auch als Leser ein bisschen näher.

Das Ende mit Auflösung des Täters fand ich im Gegensatz zum Buch insgesamt etwas schwach und konstruiert. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Überraschung versprochen. Daher meine Meinung: Ein Krimi, in einer Szene, die mir persönlich zwar relativ unbekannt ist, aber ansonsten ist dieser Band in gewohnter Kea Laverde-Manier geschrieben und bietet einen soliden Krimi mit den mir aus den bisherigen Büchern bekannten liebenswerten Personen. Bis auf die Auflösung hat mir das Buch gut gefallen. Und ich hoffe doch, dass es im nächsten Band auch ein bisschen mehr wieder um Kea und Nero geht!

Copyright © 2011 by Sandra Stockem

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