Zehntausend Augen

Klaus Seibel
Zehntausend Augen
 
Verlag: emons
ISBN 978-3-89705-913-9
Genre: Krimi & Thriller
Erscheinungsjahr: 2012
Umfang 288 Seiten

www.emons-verlag.de
www.kseibel.de/

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Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de
Titel erhältlich bei Libri.de

Zum Autor:

Klaus Seibel, geboren 1959, studierte Theologie, arbeitete als Pastor, bildete sich in Betriebswirtschaft
weiter und leitet den Vertrieb eines Softwarehauses. Erster Preis im Krimiwettbewerb der Frankfurter Neuen
Presse. Platz eins in Amazon-eBook, Kategorie: deutscher Krimi.
(Quelle: Verlag)

Zum Buch:

Und wieder sind wir in Berlin…

Eine Bombe geht in einer Litfasssäule hoch und die Kriminalhauptkommissarin Ellen Faber kommt nur knapp mit dem Leben davon. Was zunächst nach etwas persönlichem aussieht, entpuppt sich dann aber schnell als groß angelegte Erpressung. Denn kurz nach der Bombengeschichte erreicht das LKA ein Paket, in dem Kameras, ein spezielle Software und ein Brief enthalten sind, in dem aufgefordert wird, die Kameras entsprechend zu installieren, die Software ebenso. Somit soll die breite Öffentlichkeit zu sehen bekommen, was in der Soko zur Ergreifung des Erpressers und mutmaßlichen Bombenlegers passiert.

Doch hat keiner mit den Tücken der Technik gerechnet, alles scheint zusammenzbrechen und der Erpresser bestraft das LKA, in Person von Ellen Faber, damit, dass er einen Berliner Bus mit Bomben bestückt und gibt Ellen eine bestimmte Zeit vor, in der sie den Bus finden soll, sonst geht die Bombe hoch. Klarer Fall, dass die Zeit nicht reicht und da beginnt der Erpresser ein ganz perfides Spiel mit Elke und somit ist es doch wieder ein persönliches Spiel mit Gefühlen und der Würde des Menschen. Er dringt immer mehr in Elkes Leben vor, zerrt ihre persönlichen Gefühle und intime Details ans Licht der Öffentlichkeit und weidet sich offensichtlich an ihrer Scham.

Da heißt es, Augen zu und durch für Ellen Faber und hoffen, den Erpresser früh genug zu stellen, bevor ein irreparabler Schaden entsteht.

Fazit:

„Zehntausend Augen“ ist das Printdebut von Klaus Seibel und ich kann nur sagen: Hut ab!

Die Story ist sehr aktuell, das Thema der Datensicherheit im Zusammenhang mit Internet und Konsorten beschäftigt uns ja fast täglich und so ist es kein Wunder, dass auch im kriminellen Bereich damit gearbeitet wird. Alles wirkt sehr realistisch, trifft den Leser meiner Meinung nach dadurch noch weitaus mehr und lässt uns somit viel näher am Geschehen sein.

Keine der Figuren ist überspitzt dargestellt, alles erscheint mir sehr menschlich, so normal. Aber es gibt keine Momente der Langeweile, man mag das Buch gar nicht aus der Hand legen, ist so gefesselt, als wäre man live mit der Kamera dabei.

Also ein perfekter Krimi, der ohne große Effekthascherei auskommt, da er so intelligent konstruiert ist, dass man die Fiktion fast vergisst und sich komplett hinfallen lassen kann. Da bleibt zu hoffen, dass Klaus Seibel vielleicht noch einmal Ellen Faber ermitteln lässt oder zumindest, dass er etwas ähnliches schreibt und veröffentlicht. Ein tolles Debut, dass meiner Meinung nach wirklich Beachtung verdient.

Copyright © 2012 by Sabine Kettschau

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Comments

  1. In dem Einleitungstext liegen Formatierungsfehler vor:

    Klaus Seibel, geboren 1959, studierte Theologie, arbeitete als Pastor, bildete sich in Betriebswirtschaft (Absatz muß weg!)
    weiter und leitet den Vertrieb eines Softwarehauses. Erster Preis im Krimiwettbewerb der Frankfurter Neuen (Absatz muß weg!)
    Presse. Platz eins in Amazon-eBook, Kategorie: deutscher Krimi.
    (Quelle: Verlag)

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