So geht Wohnen – Die schönsten Ideen, um sich perfekt einzurichten

Judith Wilson, Polly Wreford
So geht Wohnen
Die schönsten Ideen, um sich perfekt einzurichten

(sfbentry)
Callwey Verlag
ISBN 978-3-7667-2105-1
Lifestyle & Modernes Leben
Erschienen 19.03.2015
Umfang: 160 Seiten mit ca. 200 Farbfotos
Format 21,6 x 25,4 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Originalausgabe von 2014: Think Home
Übersetzung aus dem englischen: Wiebke Krabbe, Damlos für Textilien, Berlin
Redaktion und Satz: Textilien
Lektorat und Producing:Barbara Delius, Berlin
Gestaltung: Paul Tilby

www.callwey.de
www.callwey.de/buecher/geht-wohnen

Titel erhältlich bei Amazon.de
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Die Autorin:

Die britische Journalistin Judith Wilson ist nicht nur Buchautorin, sondern auch eine erfolgreiche Dozentin im Bereich Interior. Bereits 2011 hat sie  das Buch „Wohlfühlen – wie wir entspannt und glücklich wohnen“ im Callwey Verlag veröffentlicht. Weltweit zählt sie zu den anerkanntesten Style-Expertinnen.

Die Fotografin:

Bereits mehrere Male  haben die Fotografin Polly Wreford und Judith Wilson miteinander gearbeitet. Wreford ist vor allem für die Einrichtungsfirma Laura Ashley sowie für Zeitschriften wie Homes & Gardens als Fotografin im Lifestyle und Interieur-Bereich zuständig.

Zum Buch:

Ich liebe Bücher aller Art, die sich mit dem Thema Häuser, Wohnen und Garten beschäftigen. Da ist es nicht erstaunlich, dass mir auch dieses Buch von Judith Wilson mit den ansprechenden Fotografien von Polly Wreford aufgefallen ist! Das Buch beschäftigt sich in vielen Punkten mit der Aussage „So geht …“ und man erhält einen Überblick über Planung, Lifestyle, Kreativität und natürlich Einrichten.

Nach einer kleinen Einführung über das Wunschdenken, beschäftigt sich das erste Kapitel mit der Planung. Man studiert den Raum als solches, lässt Licht und Schatten auf sich wirken und überlegt, was man als schön – was als störend empfindet. Der architektonische Charakter des Hauses soll miteinbezogen werden, eine klare Form bilden und ein stimmiges Gesamtbild zu finden (gleiche Fenstermaße bei Altbauten, gleichfarbige Türen, gleiche Materialien für Fußböden oder Sanitärbereiche). Und – je kleiner die Räume desto besser muss die Planung sein um sie charakteristisch hervorzuheben. Auch Architektur und Kosten stehen im Zusammenhang, daher lieber in ein schönes Gesamtbild investieren und ggf. in ein einzelnes Möbelstück, vielleicht ist es auch möglich etwas Altes zu restaurieren.

Das zweite Kapitel handelt vom Lifestyle. Mit Familie hat man hier andere Prioritäten als zu zweit. Funktionalität und Stauraum sind wichtig, was benötigt man an Fläche und Raum mit Kindern im Alltag? Und welche Materialien möchte man verwenden, die eine größere Beanspruchung vertragen und doch gemütlich sind? Zum Thema Gastfreundlichkeit und dem Empfang von Gästen eignen sich ebenso Zonen mit flexibler Möbelierung wie das Wohnen mit Kindern. Oder bestimmte Bereiche, die diesen Treffen vorbehalten sind. Auch für eigene Rückzugsorte sollte etwas Raum vorhanden sein, und wenn es nur eine kleine eigens eingerichtete  Ecke ist. Das nächste Kapitel erwartet viel – die Kreativität! Farben lösen Emotionen aus – Aktivität, Fröhlichkeit oder eher Gemütlich- und Behaglichkeit? Durch satte Farben lässt sich sehr vieles steuern, ebenso durch Texturen wie Böden, Arbeitsflächen – eine Ausgewogenheit an Oberflächen, Farben und Mustern dominiert den Raum und das Befinden. Gewagt sind gemusterte Wände, doch große Muster lassen den Raum auch größer erscheinen!

Das vierte Kapitel erklärt dem Leser einiges zum Thema Einrichten. Die Küche als Herzstück der Wohnung ist am besten geplant, wenn sie Funktionalität mit Ästhetik vereint. Geschirr darf ruhig sichtbar sein, die Beleuchtung zweckmäßig aber auch ausgefallen. Viele Beispiele werden hierzu gezeigt. Anders ist es im Wohnbereich – hier herrschen die Gemütlichkeit und ein Blickfang in Form eines Kamins oder eines Möbelstücks vor. Wohin mit dem Fernseher, wenn er das Wohnzimmer nicht dominieren soll? Ein gemütlicher Raum besteht aus gedeckten dunkleren Farben oder sehr hellen freundlichen Tönen tagsüber und einer entsprechend stimmungsvollen Beleuchtung am Abend.

Das Schlafzimmer sollte der ruhigste Raum im haus sein, unaufdringlich und Rückzugsort zugleich. Auch hier leiten zahlreiche Abbildungen zur kreativen Nachahmung an. Zum Schluss zeigt Judith Wilson noch, was alles im Badezimmer und Arbeitszimmer möglich ist. Und beendet ihr Buch mit dem Aufruf: Kreativ denken!

Mein Fazit:

Das Buch gibt unwahrscheinlich viele Ideen zur Gestaltung der eigenen Räume und fokussiert, wie man am besten mit Planung und Umsetzung umgeht. Und macht einem selbst klar, dass man einiges an den eigenen Räumlichkeiten umsetzen könnte. Da dies natürlich ein Zeit und Kostenaufwand ist, muss man gut abwägen, mit welchen Mitteln man den gewünschten Effekt erreicht. Und dies ist auch mit kleinen Maßnahmen – wie ein neuer Farbton oder andere Textilien – möglich.

Viele Abbildungen und Beschreibungen inspirieren mich als Leser immer wieder aufs Neue, so dass ich das Buch auch gerne schon mehrmals durchgeblättert und gelesen habe. Man findet immer wieder eine neue kleine Idee! Die Fotos sind hierzu sehr anschaulich und im größeren Format dargestellt. Sehr hilfreich empfinde ich auch den nachweis am Ende des Buches über die Adressen, Quellen und das Register. Judith Wilson hat mich überzeugt mit ihrem inspirierenden schönen Buch „So geht Wohnen“!

Copyright © 2015 by Sandra Stockem

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