Magische Zauberwälder

Claudine Glot
Magische Zauberwälder

Collection Art-thérapie – Malen & Entspannen 8
Art Thérapie. Forêts féeriques. 100 Coloriages Anti-Stress, Frankreich, 2014
Moses. Verlag, Kempen, 01/2016
HC im Alben-Format
Malen & Zeichnen, Therapie
ISBN 978-3-89777-877-1
Aus dem Französischen von Theresa Scholz
Titelgestaltung von PrePressPro Kirsten Küsters nach einer Vorlage von Nicole Dassonville
SW-Zeichnungen zum Ausmalen im Innenteil von Marthe Mulkey

www.moses-verlag.de
www.hachette-pratique.com/marthe-mulkey

Magische Zauberwälder
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Das Angebot an „Collection Art-thérapie“-Büchern wird stetig ausgebaut. Neben „Ethno-Muster“, „Mosaike und Azulejos“ und „Flower Power“ zählt auch „Magische Zauberwälder“ zu den neuen Titeln. Wie man es inzwischen schon kennt, verfügt jedes Buch über einen festen, kartonierten Umschlag, den man diesmal mit Foliendruck veredelt hat, und die Seiten im Innern sind aus stabilem, weißem Zeichenkarton, der sich gut bemalen lässt. Der Druck ist klar und sauber. Rund 100 verschiedene Motive, die eine oder zwei Seiten belegen, laden dazu ein, sich zu entspannen beim sorgfältigen Ausfüllen der Flächen mit bunten Farben.

Möchte man nicht ins Buch malen, kann man Kopien der Lieblingsbilder anfertigen und folglich auch mit verschiedenen Farbtönen und Stiftarten experimentieren. Gerade bei Filzstiften, Aquarellfarben u. a. ‚feuchten‘ Arbeitsmitteln ist das zu empfehlen, damit sich die Seiten des Bandes nicht wellen oder die Farbe vielleicht doch durch das Papier geht. Anschließend ist es möglich, mit dem fertigen Blatt zu basteln, Grußkarten zu verzieren etc.

„Magische Zauberwälder“ wurde inspiriert von Sagen, Märchen und modernen Fantasy-Romanen. Claudine Glot, Verfasserin des Vorworts, ist „Autorin, Erzählerin und Mitbegründerin des Centre de l’imaginaire arthurien“, so ist zu lesen, und so verwundert es auch nicht, dass viele Abbildungen vom „Artus“-Mythos inspiriert wurden, denn man erkennt unschwer den Zauberer Merlin und die Herrin vom See Nimue (auch unter anderen Namen bekannt) bzw. kann andere Figuren als Guinevere und Morgan Le Fay interpretieren. Des Weiteren finden sich symbolträchtige Motive wie das Schwert im Stein, eine Burg, die man als Camelot betrachten kann, und Stonehenge. Hauptsächlich jedoch sind Elfen, Zwerge, Fabel- und Waldtiere im Wald und immer wieder schöne Blumen, arabeskenartige und keltische Ornamente zu sehen.

Manche der Bilder sind sehr filigran und detailreich, andere wirken gröber und wie von einem kleineren Format für das Buch größer kopiert. Auch die Strichstärke ist nicht immer einheitlich bei einem Bild. Hin und wieder setzt eine etwas kräftigere Linie Akzente und betont das Hauptmotiv, das sonst mit dem lebhaften Hintergrund fast verschmolzen wäre. Gelegentlich sind die Striche aber schon zu dick und intensiv, sodass man das Bild als nicht ausgewogen empfindet. Hier sollte man beim Ausmalen kräftige Farben bevorzugen, da der Kontrast bei Pastelltönen zu krass wäre. Abgesehen von diesem kleinen Manko sind die Illustrationen ausnahmslos wunderschön und dürften wohl als Vorlage so manchen Fantasy-Fan zu eigenen Zeichnungen und vielleicht auch zu einer Geschichte inspirieren. Elfen- und Artus-Freunde kommen jedenfalls ganz auf ihre Kosten!

Copyright © 2016 by Irene Salzmann (IS)

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