The Colony – Ein neuer Anfang

Patrick S. Tomlinson:
The Colony – Ein neuer Anfang

Originaltitel: Trident´s Forge (2016)
Deutsche Erstausgabe: August 2019 (Knaur Verlag/TB-Nr. 52260)
Übersetzung: Oliver Hoffmann
Cover: Markus Weber, Guter Punkt, unter Verwendung von Motiven von Thinkstock.
528 Seiten
ISBN-13: 978-3-426-52260-8

von Gunther Barnewald

Titel bei Amazon.de
Titel bei Buch24.de
Titel bei eBook.de
Titel bei Booklooker.de

Nach der Zerstörung der Erde durch ein Schwarzes Loch sind die Reste der Menschheit mit einem gigantischen Raumschiff namens „Arche“ zum benachbarten Stern Tau Ceti geflohen. (Diese Vorgeschichte schildert „The Ark – Die letzte Reise der Menschheit“). Der dort für die Besiedlung vorgesehene Planet wird jedoch von intelligenten Einheimischen bevölkert.

Man arrangiert sich, doch schon kurz nach der friedlichen Kontaktaufnahme seitens der „Arche“-Offiziellen – darunter Bryan Benson, der Sicherheitschef – kommt es zu einen Massaker, bei dem viele Einheimische und auch Menschen getötet werden. Schnell erkennt Benson, dass Verschwörer innerhalb des Raumschiffes dahinterstecken. Doch worum geht es eigentlich?…

Es ist erneut eine harte Nuss, die der wackere Ermittler knacken muss (was auch die Leser von Kriminalromanen auf ihre Kosten kommen lässt). Wie üblich ist der Mensch in seiner Gier und Machtgeilheit sich selbst der größte Feind.

Überzeugend gelingen dem Autor die interessanten Ureinwohner von Tau Ceti. Sie und ihre Kultur sind neben einem sehr geglückten Spannungsbogen das Highlight dieses Bandes, der sich laut Nachwort des Autors der zweite Teil einer Trilogie darstellt.

Zusätzlich enthält das vorliegende Buch eine Prequel-Kurzgeschichte. Sie schildert, wie Bensons Vorfahren auf das Schiff kamen.

Auf 500 Seiten entwirft der Autor das Bild einer interessanten und glaubhaften Alien-Kultur, deren spezielle Sprache (Stichwort: Verwendung der Pronomen) etwas nervt. So benötigt der Leser eine Weile, bis er/sie begreift, dass hier weder Druckfehler noch Übersetzungsmängel vorliegen. Hat man sich in den eigenwilligen Duktus eingelesen, ist der Text aber flüssig und problemlos lesbar, was für die gute Übersetzung (Oliver Hoffmann) spricht.

So ist auch der zweite Teil der Trilogie sehr empfehlenswert für Leser, die spannende, ideenreiche SF mögen. Dies ergibt keinen Meilenstein, gehört aber sicherlich mit zum Besten, das 2019 in Deutschland an Space-SF publiziert wird.

Copyright © 2019 by Gunther Barnewald

Titel bei Amazon.de
Titel bei Buch24.de
Titel bei eBook.de
Titel bei Booklooker.de

The Ark – Die letzte Reise der Menschheit

Dark Side

Der Besucher

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.