Synthese

James Swallow
Star Trek – TITAN 6: Synthese

Star Trek – Titan: Synthesis, USA, 2011
Nach den Ideen von Gene Roddenberry
cross x cult, Ludwigsburg, 08/2011
TB, SF
ISBN 978-3-941248-67-0
Aus dem Amerikanischen von Stephanie Pannen
Titelillustration von Cliff Nielsen

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http://jmswallow.livejournal.com

Titel erhältlich bei Buch24.de
Titel erhältlich bei Booklooker.de

Captain Riker genießt mit seiner Frau Diana Troi das Familienleben. Töchterchen Tasha wächst und gedeiht und zeigt schon erste Anzeichen, dass sie voll und ganz der mutige Sprössling ihrer Eltern ist. Immerhin ist der Pahkwa-thanh-Chefarzt Shenti Yisec Eres Ree der ‚Titan‘ kein geringerer als ein Wesen, das große Ähnlichkeiten mit einem T-Rex aufweist. Die Mannschaft der ‚Titan‘ entdeckt ein havariertes Raumschiff. Eine Bergungsmannschaft, angeführt vom ersten Offizier Vale, erkundet das Schiff und wundert sich darüber, keine Mannschaft an Bord zu finden. Als in dem fremden Raumschiff ein Alarm losgeht, werden die Mitglieder von unbekannten Maschinen angegriffen. Vale gelingt es, sich und die Mannschaft des Bergungsteams zu retten, indem sie einen vermeintlichen Computerkern entfernt.

Zurück auf der ‚Titan‘ entpuppt sich der Computerkern als Maschinenwesen, das sich Weiß-Blau nennt. Das Wesen entdeckt, dass die Mannschaft der ‚Titan‘ den Aufstieg der KI des Schiffes behindert. Für ihn kommt das der Sklaverei gleich. Daher hilft Weiß-Blau der ‚Titan‘-KI bei ihrem Aufstieg. Eine wunderschöne Frau erscheint daraufhin vor den erstaunten Augen des Captains und stellt sich im als Titan vor. Zudem hat sie sich das Aussehen einer Riker nur allzu bekannten Frau gegeben. Minuet hielt ihn und Captain Pikar einst davon ab, eine Gefahr für die ‚Enterprise‘ allzu schnell zu bemerken. Der Avatar ist jedoch bereit zu lernen und sich in die Mannschaft einzufügen. Doch wird sie Rikers Befehlen Folge leisten, wenn ihre eigene Existenz auf dem Spiel steht?

Da kommen neue, aufregende Ereignisse auf Riker und seine Mannen zu. Die Maschinenwesen fordern die ‚Titan‘ auf, ihnen den ihrer Meinung nach gefangenen Blau-Weiß sofort zu übergeben. Und als ob dies nicht schon genug Aufregung wäre, dringt ein Materiewesen aus einer anderen Dimension in die Galaxis ein und droht, diese vollständig zu vernichten. Eben ein ganz normaler Tag für die Mannschaft der ‚Titan‘. Einmal bitte das Universum retten. Danke!

Die Mannschaft der ‚Titan‘ rund um ihren Captain Will Riker hat sich Dank der gemeinsam bestandenen Abenteuer in eine echte Gemeinschaft verwandelt. Der familiäre Umgang miteinander trägt ebenso dazu bei wie das gegenseitige Vertrauen, das unabdingbar ist, wenn man so abgeschnitten von der Heimat agiert. Aber das hat Pioniere zu allen Zeiten bewogen hinauszufahren in ein unbekanntes Land, um neue Welten zu erforschen. Diesmal dreht sich alles um den Avatar Titan und eine Welt voller Maschinenwesen, die mit Gefühlen ausgestattet sind. Das gegenseitige Misstrauen droht die gesamte Galaxis zu zerstören. Blau-Weiß gelingt es mit Hilfe der ‚Titan‘, einige seiner Leute von seiner Sache zu überzeugen. Sein größter Widersacher ist dabei Rot-Gold. Riker, der mittlerweile Vater einer Tochter ist, sieht sich einer neuen Herausforderung gegenüber. Titan zeigt alle Anzeichen dafür, dass sie vom Kind zum Teenager wurde. So hilft er ihr, den Weg ins Erwachsenleben zu finden.

Die Story wird durchweg spannend und mit Leidenschaft erzählt. Dabei geht der Autor so auf die einzelnen Protagonisten ein, dass ihre Gefühlswelt vor dem interessierten Leser ausgebreitet wird. In Folge erscheinen die verschiedenen Aspekte der Geschichte lebendig und können gut nachvollzogen werden. Ein ganz großes Thema beherrscht diese Geschichte: Es geht um Vertrauen. Dabei werden alle Facetten dieses Wortes eingehend genutzt. Das Vertrauen Fremden gegenüber ist von genauso großer Bedeutung wie das Selbstvertrauen oder das blinde Vertrauen einem Wesen gegenüber, das eigentlich zur ‚Familie‘ gehört, aber sich erst noch beweisen muss.

James Swallow greift auf eine Figur zurück, die in der „Star Trek: The Next Generation“-Folge „11001001“ zu sehen war. Minuet wurde von  den Binären erschaffen. Sie diente dazu, Riker und Picard von den Geschehnissen an Bord der ‚Enterprise‘ abzulenken und sie so dazu zu bewegen auf dem Holodeck zu verweilen. Minuet wurde noch einmal in der Folge „Gedächtnisverslust“ eingesetzt. Dort gaukelte ein außerirdisches Wesen Riker vor, dass er Minuet geheiratet hat und sie einen Sohn haben.

„Star Trek“ wurde von Gene Roddenberry erschaffen. Die Autoren und Helfer rund um dieses gewaltige Phänomen schaffen es immer wieder, seiner Vision gerecht zu werden und alle Fans und die, die es noch werden wollen, zu begeistern.

Copyright © 2012 by Petra Weddehage (PW)

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