Tüüt! Tüüt!

Bei Buch24.deReinhard Staupe
Tüüt! Tüüt!
(sfbentry)

Pegasus Spiele
Spieler: 2-4 Personen
Dauer: 5-10 Minuten
Alter: ab 7 Jahren
Spielmaterial: 112 Tierkarten, 1 rotes Quietsche-Auto, 1 Anleitung

Autor: Reinhard Staupe
Illustration: Dennis Lohausen (Titelbild), Anette „Nedde“ Kannenberg (Tierkarten)

http://www.pegasus.de
http://www.staupe.com

Bei „Tüüt! Tüüt!“ handelt es sich um ein schnelles und einfaches Spiel, das sich vor allem für Kinder ab sieben Jahre eignet. Vor allem die bunten Tierillustrationen und das im Spiel enthaltene rote Quietsche-Auto sprechen die kleinen Spieler an.

Ziel des Spiels ist es Eichhörnchen, Elch, Hahn, Igel, Katze, Maus, Schlange und Vogel vor dem rote Quietsche-Auto zu retten. Dazu wird das Auto in der Mitte vom Tisch platziert. Drumherum werden nun fünf Stapel aus mehr als einhundert Tierkarten gebildet. Auf jeder Karte ist eines der oben genannten Tiere zu sehen, jeweils stilisiert und in einer gut erkennbaren Farbe. Jeder Spieler hat zudem einige Karten vor sich liegen, um eigene Stapel zu bilden. Nun geht es los.

Eine Hand befindet sich auf dem Rücken, mit der anderen schnappen sich die Spieler Karten die entweder die gleiche Farbe oder das gleiche Tiermotiv aufweisen, wie die obere Karte eines eigenen Stapels. Sind auf drei der fünf mittleren Tierstapel das gleiche Motiv oder die gleiche Farbe zu finden, dann wird aufs Auto gehauen, das laut quietscht. Der schnellste Spieler schnappt sich zwei der drei Karten und legt sie separat beiseite, dann geht es weiter.

Sind zwei der Tierstapel aufgebraucht endet das Spiel. Es werden nun die Punkte gezählt. Dazu werden jedoch nur die Karten des kleinsten eigenen Stapels gerechnet. Also sollten die Spieler darauf achten, dass ihre Sammelstapel gleichmäßig wachsen. Die erquietschten Karten geben dabei Bonuspunkte. Gewonnen hat am Ende derjenige das Spiel, der die meisten Punkte ansammeln konnte. Ziemlich einfach und dennoch witzig.

Die Tierkarten wurden von Anette Kannenberg gestaltet und sind sehr lustig anzusehen. Wichtig ist vor allem, dass die Motive leicht von einander zu unterscheiden sind. Immerhin geht es um ein schnelles Erkennen der Motive. Auch das ist gegeben. Das Titelbild stammt dagegen von Dennis Lohausen. Es zeigt auf einen Blick, worum es im Spiel geht. Das Motiv ist herzallerliebst und macht Laune. Als Gag gibt es im Deckel des handlichen Kartons ein kleines Fenster aus durchsichtigem Plastik. Dahinter ist gut das rote Quietsche-Auto zu erkennen. Eine gelungene Präsentation.

Das Spiel spricht von der Optik und den Regeln her natürlich Kinder an. Die Regeln sind sehr einfach gehalten und finden auf einem kleinen bunten Zettel Platz. Sie sind schnell zu verstehen und auch leicht zu vermitteln. Auch das Spiel selbst ist schnell begonnen und sorgt dann für rege Betriebsamkeit am Tisch. Der sollte so gewählt sein, dass kleinere Spieler und Spieler mit kurzen Armen (das dürften im allgemeinen Kinder sein), die Karten und das Auto leicht erreichen können.

Auf Grund der Hektik und des gleichzeitigen Ablaufs, kann es allerdings schnell zu kleineren Auseinandersetzungen kommen, da manchmal die Hände nur so durch die Luft fliegen, sich überkreuzen, gerne mal gleichzeitig nach Karten schnappen oder jemand im Eifer des Gefechts mit beiden Händen zugreift. Eltern sollten also darauf achten, dass ihre Sprösslinge diese Art von Spielen mögen und auch mit dieser Art von Hektik klarkommen. Ansonsten sollte lieber auf ein Spiel mit klaren Zugreihenfolgen zurückgegriffen werden.

Für Liebhaber von solchen Reaktionsspielen ist „Tüüt! Tüüt!“ dagegen genau das richtige Spiel. Trotz der bunten und peppigen Aufmachung, eignet es sich auch hervorragend für ältere Semester, die mal ein schnelles und munteres Spielchen für Zwischendurch wagen möchten.

Copyright © 2010 by Günther Lietz

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