Apex

Der schwarze Pfad

Eine Schriftstellerin, ihr Sohn und ein Geheimdienst-Offizier wollen eine junge Frau retten, die nicht nur von Satanisten entführt werden soll, sondern in den Nachtstunden vom Teufel besessen ist. Quer durch Frankreich bis in die englische Provinz führt die Jagd, an deren Ziel Satan schon ungeduldig mit dem Huf scharrt … – Ebenso klassisch wie trashig rührt Autor Wheatley spannend an, was die Populärkultur in Sachen Schwarzer Magie hergibt. Nicht grundlos (aber grausig schlecht) wurde dieses Garn verfilmt, denn es bietet Action, Archetypen und (sacht anrüchigen) Horror.

Die Stadt im Meer

Viele Jahre nach einem globalen Weltkrieg wird Nordamerika neu besiedelt. Frauen regieren, weshalb es eine ausschließlich weibliche Expedition ist, die in den Westen des Kontinents zieht, um dort nachzuforschen, woher jener mysteriöse Mann kommt, der sich in ihre Kolonie verirrt hat … – Stimmungsvolle „Post-Doomsday“-Story, die einerseits die übliche Ruinen-und-Mutanten-Klischees bietet, während sie andererseits eine unerwartet ‚friedliche‘ Auflösung findet. Der Bruch mit zeitgenössischen Brutal-Visionen geht freilich mit einem ebenso zeitgenössischen, heute veralteten, manchmal sogar peinlichen Frauenbild einher: trotzdem lesenswertes Garn.

Schiff der Seelen

Auf seiner langen Reise ins ferne Khurdisan gerät Brak, der Barbar aus dem Norden, immer wieder in bedrohliche Situationen. Die Zivilisation und hinterlistige Mitmenschen überfordern den naiven Mann, der zudem einen mächtigen Zauberer verärgert, in eine verfluchte Ruinenstadt stolpert und ins Totenreich geschickt wird … – In den Fußstapfen Conans wandelt Brak, ohne diese ausfüllen zu können. Autor Jakes erzählt von einer Reise, die er durch immer neue Episoden beliebig verlängern konnte: Durchschnittliche Abenteuer-Fantasy als unterhaltsames Lesefutter.