Gebrüder Weiss Verlag

Die Invasion

Vom sechsten Mond des Saturn wollen schleimige Parasiten, die ihre Opfer übers Rückenmark ‚fernsteuern‘, die Erde erobern. Wackere US-Agenten sagen ihnen den Kampf an und setzen schließlich zum Gegenschlag im All an … – SF-Klassiker, der vor kaum verhohlener Invasions-Paranoia aus der Ära des Kalten Krieges nur so trieft. Ansonsten ein merkwürdig sprunghafter, d. h. spannender aber absolut unlogischer Reißer, der nostalgisch amüsiert und mit einigen guten Detaileinfällen unterhalten kann.

Das Ding aus einer anderen Welt

Eine von der Außenwelt isolierte Expedition entdeckt im Eis der Antarktis eine außerirdische Kreatur, die sich nach dem Auftauen als quicklebendiger Killer entpuppt, der die Gestalt seiner Opfer perfekt imitieren kann … – Ein Klassiker der Science Fiction erscheint in neuer Übersetzung und beweist, dass eine gute und gut erzählte Geschichte ihre Wirkung nicht einbüßt: ein kurzes, rundum spannendes Lektüre-Vergnügen!

Space Cadet

Matt Dobson zieht es zur „Intergalaktischen Patrouille“. Er durchläuft die harte Ausbildung zum Weltraumkadetten. Während eines Übungsfluges strandet er mit seinen Kameraden auf der Venus, wo sie ihre Kräfte und Fähigkeiten darauf richten müssen, zur Erde zurückzukehren … – Science Fiction-Roman aus einer Epoche, als Männer noch Männer waren bzw. zu solchen geprägt werden sollten. Abgesehen vom plumpen Militarismus ein immer noch lesenswertes, klassisches Weltraum-Abenteuer.

Lancelot Biggs‘ Weltraumfahrten

Die Besatzung eines alten Weltraumfrachters erlebt unglaubliche Abenteuer, aus denen sie regelmäßig vom weltfremden aber hochintelligenten Raumfahrer Biggs gerettet wird – freilich mit gewissen Nebenwirkungen … – Souverän ignoriert der Verfasser jeglichen ‚Ernst‘ der Science Fiction; einfallsreich im Detail und mit Witz erzählend bevölkert Bond seine Traumwelten mit knorrigen Typen und schafft ein Wunder: die zeitlose Momentaufnahme einer vergangenen Zukunft, die sämtliche Klischees ihrer Entstehungszeit konserviert und ihnen ein liebevolles Denkmal setzt.

Reiseziel: Mond

Drei US-Teenager basteln sich eine Rakete und fliegen damit zum Mond, wo sie auf Rest-Nazis treffen, die dort das IV. Reich vorbereiten … – Was einst spannend und lehrreich sein sollte, wirkt heute lächerlich und plump didaktisch; die jugendlichen ‚Helden‘ sind eifrige Mitläufer eines reaktionären Establishments, das nicht nur gegen (Geisterbahn-) Nazis, sondern auch gegen Abweichler in den eigenen Reihen zu Felde zieht: heute nur noch als unfreiwillig selbstentlarvendes Zeitdokument lesbar.

Die grünen Teufel vom Mars

Die Marsianer kommen! – kleine grüne Männchen, die nicht kriegerisch sondern gemein und lästig sind und sich nicht loswerden lassen, bis die irdische Zivilisation sich in einen Scherbenhaufen verwandelt … – Dieser Klassiker der humorvollen Science Fiction hinterfragt den (US-typischen) Alltag (der 1950er Jahre), indem er dessen Normen und Regeln außer Kraft setzt und sich ausmalt, welche Folgen dies haben könnte. Gewaltfrei, ideenreich und erfreulich respektlos (wenn auch aus heutiger Sicht harmlos) spielt der Verfasser seinen Plot durch und kann damit auch im 21. Jahrhundert noch zum Lachen und zum Nachdenken reizen.