Periplaneta Verlag/Edition Subkultur

Auf Pilgerfahrt mit Gevatter Tod – Schauergeschichten

In Thematik und Tonart kann man die Geschichten irgendwo zwischen Uwe Voehls Kurzgeschichten und Markus K. Korb verorten. Deutlich gehoben – und bisweilen bewusst leicht antiquiert – ist auch die Sprache, die Daniel Mosmann verwendet; weit entfernt von der Mehrheit sonstiger Hobby-Horrorschreiber. Ergänzt werden die acht Kurzgeschichten mit zwei Gedichten. „Zur Alten Linde“ wandelt sich von einer elegischen Jugenderinnerung zu einem Mordgeständnis; das titelgebende „Auf Pilgerfahrt mit Gevatter Tod“ beschreibt den letzten Weg eines Sterbenden, den in einer Winternacht unvermittelt der Sensenmann besucht. Der Untertitel „Subtiler Horror aus dem finsteren Schwarzwald“ trifft es auf den Punkt.