Residenz

Zebulon

Nach einer Schießerei zwischen Leben und Tod schwebend, begibt sich Trapper, Räuber und Mörder Zebulon Shook auf eine unstete Odyssee durch einen nicht nur wilden, sondern völlig aus den Fugen geratenen, von Außenseitern und Getriebenen bevölkerten US-Westen … – Kein ‚richtiger‘, sondern ein ‚psychodelischer‘ Western, der Ort und Zeit einerseits aufleben lässt, um andererseits eine metaphysisch mehrdeutige Geschichte zu erzählen, die jeder Leser nach Herzenslust interpretieren darf: schräg und stimmungsvoll, schön übersetzt, zudem ‚künstlerisch‘ trivial genug, um ‚literarisch‘ gepolte Kritiker vor die Köpfe zu stoßen.

Monuments Men

Ab 1944 fahndet eine kleine Spezialisten-Gruppe auf den europäischen Kriegsschauplätzen nach Nazi-Raubgut. Mit detektivischem Eifer und oft in Lebensgefahr sichern sie die Schätze der Vergangenheit für zukünftige Generationen … – Wie einen Kriminalroman baut Autor Edsel seine dokumentarische Spurensuche auf; der spannenden, ausgiebig recherchierten Geschichte steht eine mit dramaturgischen Kniffen künstlich aufgeladene ‚Handlung‘ gegenüber.