Schwarzkopf und Schwarzkopf

Der Tod ist schwer zu überleben

Nachdem er ihn eine Weile in Frieden ließ, kehrt der Tod zu seinem Schützling Martin zurück, um ihn endlich davon zu überzeugen, in seine Fußstapfen zu treten, was sein unfreiwilliger Schützling weiterhin verweigert, zudem gerade die Welt unterzugehen droht … – Fortsetzung des erfolgreichen Erstlings, die weiterhin unterhält, ohne dem Thema neue Aspekte zu entlocken: Lesefutter mit humoristischen Untertönen.

Lex Barker. Die Biographie

Leben und filmisches Werk des Lex Barker, der als US-Schauspieler in Europa und hier in Deutschland den Gipfelpunkt einer ungewöhnlichen, aber doch exemplarischen Karriere erklomm: als ‚Star der zweiten Reihe‘, der sich Ruhm und Reichtum hart erarbeiten musste, doch rasch in Vergessenheit geriet, als sein ‚Typ‘ nicht mehr gefragt war … – Aufwändig recherchierte, immens faktenreich rekonstruierte und opulent bebilderte Biografie mit Vorbild-Charakter; viele Fragen, die zu stellen einem nie eingefallen wäre, sind beantwortet. Merkwürdig muten indessen die zahlreichen Zitate aus Knallbunt-Gazetten à la „Bravo“ an, die gar nicht zu den vielen seriösen Quellen passen, aus denen ebenfalls geschöpft wurde.

Sir John jagt den Hexer

Biografie und Filmwerkschau des deutschen Schauspielers Siegfried Schürenberg (1900-1993), eines typischen Charakterdarstellers aus der zweiten Reihe, d. h. gut beschäftigt und beliebt aber kein „Star“ im eigentlichen Sinn. Die Rolle eines verschrobenen Scotland-Yard-Chefs bringt dem Darsteller späten Ruhm und bereitet diesem Buch eine Brücke, über die der Verfasser Lücken in Schürenbergs Lebenslauf mit der Darstellung des bekannten Edgar-Wallace-Kinophänomens der 1960er Jahre auffüllt. Viele Film- und einige Privatfotos in guter Wiedergabequalität runden ein Werk ab, dass zumindest seinem biografischen Anspruch nicht ganz gerecht werden kann.