Sigbert Mohn

Drury Lanes letzter Fall

Ex-Inspektor Thumm verzweifelt an dem Rätsel einer wertvollen Shakespeare-Schrift, die zum spurlosen Verschwinden und Wiederauftauchen neigt; als sich auch noch ein mysteriöser Mann mit blauem Bart einmischt, ruft Thumm den tauben Meisterdetektiv Drury Lane zur Hilfe … – Der letzte Lane-Krimi ist ein Feuerwerk vor allem origineller Einfälle und zeigt den klassischen „Whodunit“ auf der Höhe seiner (Handwerks-) Kunst: ein kriminelles Lese-Vergnügen.

Ein Fremder in Brockton

Zufällig gerät Privatdetektiv Mike Shayne in eine missglückte Entführung; sie entpuppt sich als Höhepunkt einer Serie von Verbrechen, die eine scheinbar idyllische Kleinstadt als Spielball des Verbrechens offenbaren, dessen Nutznießer für Schnüffler und Spielverderber nur eine Kugel übrig haben … – Ein „Whodunit“ im Gewand des zeitgenössisch ‚modernen‘ Detektiv-Thrillers: Action, Tempo und (vorgebliche) Freizügigkeiten wirken heute altmodisch, während der Plot weiterhin funktioniert.

Barmherziger Tod

Ein etwas naiver Landarzt gerät in den Verdacht, unheilbar kranke Patienten zu ‚erlösen‘, was ihn zum idealen Sündenbock in einem Mordkomplott stempelt … – Spannender US-„Whodunit“ von 1937, dessen Verfasser weder an verdächtigen Figuren noch rätselhaften Vorfällen spart; sympathische Hauptfiguren und sachter Humor komplettieren das angenehm altmodische Lesevergnügen.