Signum

Gnadenlose Gier

Drei junge Männer in Not schmieden einen Mord-Pakt. Einer ist skrupelloser als die anderen. Da der erste Mord so perfekt gelungen ist, beginnt er, seine Komplizen aus dem Weg zu räumen sowie die Beseitigung weiterer lästiger Mitmenschen zu planen … – Zu Recht wieder veröffentlichter Klassiker, der weniger Kriminalroman als Psychothriller ist, der die frühe, glaubhafte Darstellung eines Soziopathen bietet: spannend, nie moralisierend, manchmal sarkastisch; dazu neu (und gut) übersetzt.

Die schottische Selbstmordserie

Auf Burg Shira im schottischen Hochland ist Familienoberhaupt Angus Campbell aus dem Fenster seines Turmschlafzimmers gesprungen, gefallen oder gestoßen worden. Von der korrekten Antwort hängt die Auszahlung eines stattlichen Erbes ab. Dies bleibt nicht die einzige Herausforderung für Detektiv Dr. Gideon Fell, denn bald wird der nächste Pechvogel tot unter dem verwünschten Fenster gefunden … – Großartiger Rätselkrimi mit allen Finessen, verfasst von einem Großmeister aus der goldenen Zeit dieses Genres; Spannung, Spuk und schnurriger Witz verbinden sich in altmodischer Perfektion und schaffen ein ungetrübtes Lesevergnügen der nostalgischen Art.

Detektive in der Abtei

Der geschickt eingefädelte Tod einer bösartigen Denunziantin wird zum Auslöser einer Mordserie, die das in sich ruhende Establishment einer Kleinstadt zum Einsturz bringt … – Präzise seziert die Autorin die Mechanismen einer ‚geschlossenen‘ Gesellschaft, die für den Erhalt ihrer Privilegien und eine kollektiv weiße Weste alles tun würde: gelungener Kriminalroman, der durch eine veraltete Übersetzung unnötig leidet.

Der pfeifende Henker

Der Versuch einer Familienzusammenführung endet mit dem Mord am Oberhaupt. Das um den Ruf besorgte Hotel bittet den blinden aber umso hellhörigeren Detektiv Duncan Maclain um die möglichst diskrete Lösung des Falls … – Der zweite Band einer Serie um den genannten Kriminalisten bietet einerseits klassische „Whodunit“-Kost, die durch das (scheinbare) Handicap des Ermittlers interessant gewürzt ist.

Der Tod auf dem Bankett

In einem von der Außenwelt isolierten Bankett-Saal wird ein Mann umgebracht. Sein Mörder muss ein Angehöriger der Festgesellschaft sein, die im Wettlauf mit der Polizei selbst Ermittlungen anstellt und dadurch weitere Mordattacken provoziert … – Klassischer Krimi mit komplexen Plot, der unter Wahrung der Fairness und dem Leser die Chance zum Miträtseln bietend die Tat durch sämtliche möglichen Verdachtsmomente dekliniert: So kann und so soll ein „Whodunit“ geschrieben sein!